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Mittwoch, 9. Juni 2010
 


Tag in Funchal auf einer größeren Karte anzeigen

 

Heute nieselte es leicht, so dass wir drinnen frühstücken mussten. Wir fuhren am sonnigen Funchal vorbei, weiter durch Calheta, fast ganz in den Westen, wo schon die dicken Wolken lagen inklusive Regenbogen über dem Meer. Es fing an zu nieseln in Prazeres, unserem geplanten Wanderstandort. Draußen lief eine Frau mit Schirm herum. Ich schlug vor in ein Tal vor Funchal (von hier aus gesehen) zurück zu fahren, aber als wir dort ankamen lagen auch dort dicke Wolken. Manfred schlug einen Funchalbummel vor - wie schön - das hätte ich mich nie getraut vorzuschlagen, da es sich in der Stadt recht stressig fährt.

 
Regenbogen Funchal
Blick von unserer Terrasse Funchal
 
Also stellte Manfred das Auto ins Parkhaus nahe der Seilbahntalstation, direkt am Wasser. Wir bummelten zuerst Richtung stadtauswärts, kauften im Museumsshop noch ein paar Mitbringsel, bummelten ein paar Seitengässchen entlang. Am Wasser direkt, reihte sich ein Restaurant an das nächste. Man wurde von den Animateuren oder wie man die nennt, ständig angesprochen, jeder hatte eine noch besserer Karte. Das war ein bisschen nervig.
Straßenrestaurant in Funchal Straßenrestaurant in Funchal
Viele Straßenrestaurants laden zum Verweilen ein
Funchals Altstadt Funchals Altstadt
Blicke in die Gassen von Funchals Altstadt
 
In einem Cafe, direkt neben der Markthalle Mercado Lavradores tranken wir einen Kaffee. Manfred bestellte ein Nescafe (grande) und erhielt einen Bausatz bestehend aus einem Beutel mit Nescafe und heiße Milch dazu. Ich bestellte ein Chinesa, das war ein Kaffee mit Milch. Beide Tassen waren gleich groß (normale Tassen). Dann bummelten wir durch den Markt. Hier wurde alles angeboten von Obst, Gemüse, Blumenzwiebeln, Mützen, Taschen, sonstige Andenken und Fisch. Das war sehr interessant.
Rollenschuhe Eingang zum Mercado dos Lavradores
Blick ins Schaufenster Nun gehts in den Mercado dos Lavradores
Mercado dos Lavradores Mercado dos Lavradores
Im Mercado dos Lavradores
Mercado dos Lavradores Mercado dos Lavradores
Es gibt Bananen-Ananas
(es ist aber weder das eine noch das andere)
... oder Tomaten-Maracujas
Mercado dos Lavradores Mercado dos Lavradores
Espada-Kopf Tintenfische
Mercado dos Lavradores: Napfschnecken Mercado dos Lavradores
Napfschnecken Dieser Herr schneidet Thunfisch
Fortaleza de Sao Tiago Ausflugsschiff in Funchal
Burg am Ende von Funchals Hafen:
Fortaleza de Sao Tiago
Ein Ausflugsschiff im Hafen von Funchal
 
schnelle Kuh Nun wanderten wir zum Wasser und Richtung Burg Fortaleza de Sao Tiago. Nachdem uns wieder ständig Animateure in Restaurants ziehen wollten, hatten wir irgendwann keine Lust mehr auf Funchal, setzten uns ins Auto und fuhren heim mit einer Tankpause.
Lockerer Kuhtransporter preschte auf der Autobahn an uns vorüber  
 

Am Nachmittag packten wir notgedrungen und lustlos unsere Koffer. Zum erstenmal mit Schirm wanderten wir zum Essen ins Engenho, aßen das gleiche wie gestern, diesmal innen. Wir saßen direkt neben einem Teich mit Goldfischen, die sich bei uns bettelnd bemerkbar machten. Hinterher blickten wir beim Antonio hinein um uns zu verabschiedeten. Wir bestellten Madeira, den er aus seinem Geheimfach erst von oben holen musste. Dazu gab es in Knoblauch eingelegte Fleischstückchen auf einer Untertasse mit Zahnstochern zum Aufspießen. Ich glaube sie haben es nicht recht verstanden, dass wir uns verabschieden wollten.

Außnahmsweise mussten wir heute mal im Wohnzimmer sitzen, da es immer noch regnete. Wir schauten uns einen langweiligen „Wilsberg“ an und gingen dann schlafen.

Wetter:
Morgens in Porto da Cruz 21°C Nieselregen,
mittags in Funchal schön bei 23°C

 
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