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Sonntag, 25. September 2011
 
Heute Morgen nach dem Frühstück fuhren wir, wieder bei strahlend blauem Himmel, zum alten Tunnel vor Canical, wo ein Sträßchen zum Pico do Facho wies. Wir fuhren bis zu einer Parklücke der Firma, namens Lena, die heute ihre Pforten geschlossen hatte.
 

20110925_Canical auf einer größeren Karte anzeigen
 

Und in einem halben Stündchen wanderten wir aufwärts zum Pico do Facho, von wo aus man einen tollen Rundblick vom Flughafen bis nach Sao de Lorenco erhielt. Ein landendes Flugzeug konnten wir knipsen/filmen. Es krabbelte eine vielfältige Tierwelt herum, von Ratte, Katze bis zu Spinnen. Die Ratte war dick und rund genährt, wahrscheinlich von den Abfällen der Picknickbesucher, die hier herumlagen (nicht die Picknickbesucher lagen herum, sondern der Müll). Der 322 Meter hohe Pico do Facho diente früher als Ausguck, damit Piraten rechtzeitig entdeckt wurden, die meistens von Nordosten kamen. Mit Feuersignalen wurde die Bevölkerung gewarnt.

 
Wanderstartpunkt zum Pico Facho Blick auf Machico
Wanderstartpunkt zum Pico Facho Blick auf Machico
   
Spinne mit Beute Wildlebende Katze auf dem Pico Facho
Spinne mit Beute Wildlebende Katze auf dem Pico Facho
 

Ein paar Meter wanderten wir zurück zum Wanderwegeinstieg, dann ging es am halben Hang entlang, auf einem wenig begangenen Weg mit kratzigem, trockenen Gestrüpp rechts und links des Weges. Die beiden Kinder klagten über zerkratzte Beine, aber wir schlugen uns durch. Es war so trocken, dass man viele Feigenkakteen in jeder Größe passierte. 1,5 Stunden ging es meist abwärts, bis wir Canical an einer steinigen Uferpromenade, erreichten.

 
Kleiner Abstecher zum Strand Sao Lorenco
Blick auf die Landebahn von Porto Santo Blick auf unser Ziel Canical und dahinter Sao Lorenco
   
Feigenkaktus Feigenkaktus
Feigenkaktus und dahinter der östlichste Zipfel Madeiras Trockener Weg durch Feigenkakteen
   
Wir nähern uns unserem Ziel Canical

Heute fand wohl ein Fest statt, jedenfalls waren die Straßen dekoriert, Stände waren aufgebaut u.a. mit in der Sonne liegendem, rohen Schweinefleisch, was wohl zu Espetadas (Fleischspieße) verarbeitet wurde. Im Restaurant „Aquarium“ tranken wir erst mal gegen den größten Durst Eistee bzw O-Saft und anschließend Cappuccino.

Gesamtwanderzeit: 2 Stunden.

 

<-- Wir nähern uns unserem Ziel Canical

 
Friedhofskapelle von Canical Geschmückte Straßen von Canical
Friedhofskapelle von Canical Geschmückte Straßen von Canical
 

Wir entdeckten im Reiseführer, dass gegen 14 Uhr ein Bus nach Machico fahren sollte, den wollten wir nehmen. Da noch ein bisschen Zeit blieb, bummelten wir durch den geschmückten Ort und setzten uns wartend zur Bushaltestelle (hinterm Friedhof). Gegen 14 Uhr teilte uns ein extra herbeigelaufender Taxifahrer mit, dass während des Fests weder gestern noch heute Busse fahren würden. Gut, dann nahmen wir das Taxi. Er brachte uns in 10 Minuten zum Auto, es kostete gerade mal 8,80 Euro, wahrscheinlich billiger als zu viert mit dem nicht fahrenden Bus.

 
Ananas Fanta in der Adega Bar

Um zu sehen, wie voll der Pool ist, drehten wir eine Runde über Larano und kamen in Porto da Cruz raus. Der Pool sah nicht stark besucht aus.

Zuhause leisteten Manfred und ich uns nebenan auf der Terrasse je eine Ananas-Fanta. (2 Euro zusammen).

Ananas Fanta in der Adega Bar  
 

Nachmittags fuhren wir nach Machico, Abfahrt Machico Nord. Wir bummelten am Wasser, entlang am vollen Strand von Machico, schmausten im gemütlichen Restaurant do Casco, wo wir letztes Jahr schon mal speisten. Manfred und Martin aßen Pfeffersteak mit Pommes und Salat und Ingrid und ich Espada mit Banane und Kartoffeln und Gemüse. Es schmeckte alles sehr lecker. Die Kinder probierten Rosewein (Mateus) und wir tranken Coral-Bier.

 
Strand von Machico Altstadt von Machico
Strand von Machico Altstadt von Machico
 

Nach einem Bummel durch Machicos Altstadt entdeckte Ingrid einen riesigen Supermarkt, wo wir morgen einkaufen wollten „SA“. Zum Tagesausklang saßen wir auf dem Balkon und genossen wie immer die Aussicht.

Wetter: schön, Temperatur: 27°C
 
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