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Dienstag, 27. September 2011
 
Endlich erwischte ich heute auch mal den Sonnenaufgang, ich kann ihn nämlich von meinem Zimmer nicht sehen. Dazu schlich ich mich mit der Kamera ins Wohnzimmer. Eigentlich ist das gar nicht so schwierig ihn zu erwischen, denn sie geht gegen 8 Uhr auf, wenn wir sowieso aufstehen. Sonnenaufgang vom Wohnzimmerfenster aus
 

Nach dem Frühstück fuhren wir wieder gen Funchal und weiter nach Calheta, das wir nach 50 Minuten erreichten. Direkt gegenüber des Strandes parkten wir für 80 Cent die Stunde mit Parkautomaten. Wir bummelten am Hafen entlang, entdeckten den Stand von Lobosonda, einem Veranstalter für Whale- und Dolphinwatching, der mir wärmstens empfohlen wurde im Madeira-Forum. Leider hatte der Laden geschlossen, eine Dame am Nebenstand sagte uns, dass wir sie am besten anrufen sollten. Manfred versuchte es von einer Telefonzelle bei der angegebenen Nummer, aber man hörte nur die portugiesische Ansage des Anrufbeantworters mit dem Verweis auf eine andere Telefonnummer, die wir aber auf portugiesisch nicht verstanden, vor allem nicht in der Geschwindigkeit.

 
An der Uferpromenade von Calheta An der Uferpromenade von Calheta
An der Uferpromenade von Calheta
 

Wir tranken gemütlich einen Cappuccino im angrenzenden Lokal und warteten auf die Rückkehr von Lobosonda. Uns kamen langsam Zweifel, ob wir die Tour heute machen sollten, da es auf dieser Inselseite stark bewölkt war und weitere dunkle Wolken im Anmarsch waren. Als das Schiff zurückkehrte, trafen wir lustigerweise unsere Flugzeugsitznachbarn, die uns erzählten, sie hätten wegen des hohen Seegangs nur Delfine gesehen, keine Wale.

Als die Chefin kam und wir sie nach einer Tour fragten, telefonierte sie mit der Organisatorin, die mit Manfred einen Termin absprach. Voraussichtlich könnten wir am Donnerstag um 17 Uhr mitfahren. Das wäre ja super! Sie wollten uns Morgen per SMS Bescheid geben.

Anschließend aßen wir im gleichen Lokal, wo wir gerade unseren Kaffee getrunken hatten, Pizzen. Ich aß eine tropische Pizza mit Ananas und Bananen und Mozzarella – sehr lecker. Da der Boden recht dick war, schaffte ich sie nicht ganz. Wir stellten wieder fest, dass man hier viel billiger essen und trinken kann als bei uns. Für ein Getränk zahlten wir 1,10 Euro (Eistee oder Bier, ganz egal was). Für die Pizzen zwischen 5 Euro und 6,50 Euro (normale Größe). Martins Riesenpizza für 2 Personen kostete auch nur 7,10 Euro.

 
Pizza Tropicana Hauptstraße durch Calheta
Pizza Tropicana mit Bananen und Ananas Hauptstraße durch Calheta
 

Danach setzten wir uns ins Auto und kehrten wieder ins sonnige Cruz zurück. Tatsächlich hier schien die Sonne bei 25,5°C. Gegen 16 Uhr besuchten wir unseren ganz leeren Pool. Es war sehr schön im Wasser.

 
Leerer Meerwasserpool von Porto da Cruz Leerer Meerwasserpool von Porto da Cruz
Leerer Meerwasserpool von Porto da Cruz
 

Manfred und ich setzten uns am Abend, auf einen Homemade Madeirawein auf unseren Lieblingsplatz beim Nachbarn, um die tolle Aussicht zu genießen. Anschließend machten wir einen kleinen Abendspaziergang bis zum Einbruch der Dunkelheit, begleitet von einem netten Hund, der sich während des Spaziergangs zu uns gesellte und immer voraus lief, sich umblickte, ob wir folgen würden und mit uns auch den Rückweg antrat. Unsere Kinder schauten sich derweil eine DVD aus der DVD-Sammlung des Hauses an. Auf dem Balkon ließen wir den Abend wieder ausklingen.

 
Der Kirchturm von Porto da Cruz Homemade Madeirawein
Der Kirchturm von Porto da Cruz Blick von der Adega Bar nach Porto da Cruz
 
Wetter: bewölkt in Calheta und schön in Cruz mit ca. 25°C.
 
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