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Montag, 3. Oktober 2011
 

Heute Morgen um 6 Uhr wachte ich von einer Mücke auf, die um mein Ohr herum summte. Nachdem ich sie gekillt hatte, hörte ich Regen prasseln. Es stürmte so stark, dass unser Wäscheständer, der auf dem Balkon stand, umgeschmissen wurde und Manfreds Hemd unten an der Gartentür lag. Da die Wolken noch recht tief hingen und es nach dem Frühstück immer noch stürmte, warfen wir unseren ursprünglichen Plan über den Haufen einen Levadaweg zu wandern, sondern wir fuhren nach Porto da Cruz, wo wir unsere geschriebenen Postkarten einwarfen und anschließend zum Einkaufen nach Machico, um restliche Lebensmittel bis zum Abflug zu kaufen. Morgens kann man das gemütlich machen.

 
Auf dem Weg zum Postamt in Porto da Cruz Frangipani
Auf dem Weg zum Postamt in Porto da Cruz Frangipani in Porto da Cruz
 
SA in Machico Sauerkraut
Im Kaufhaus "SA" in Machico Auch Sauerkraut gibt es hier
 

Anschließend fuhren wir nach Santana, die alten ursprünglichen Madeira Häuschen zu besichtigen. Zwei Anläufe hatten wir dazu in den letzten Urlauben schon unternommen, diesmal fanden wir sie. Waren nett anzusehen. Sie befanden sich übrigens mitten im Dorf, wo wir trotz Parkplatzknappheit zufällig einen Parkplatz entdeckten.

 

20111003_Santana auf einer größeren Karte anzeigen
 
Casas de Colmo in Santana Casas de Colmo in Santana
Casas de Colmo in Santana
 
Santana

In Santana befinden sich die Wahrzeichen Madeiras, die ursprünglichen, strohgedeckten Häuser. Sie bestehen aus zwei winzigen Räumen. Die Küche befindet sich nebenan und ist aus feuertechnischen Gründen aus Basaltsteinen gemauert.

Das Wohnen in diesen Häusern wird subventioniert, ebenso auch die Reparatur der Reetdächer. Zwar gibt es diese Häuser noch auf der ganzen Insel, aber hier in Santana besonders viele auf einem Fleck.


<-- Mit der Dame links kann man sich von der Dame rechts fotografieren lassen

 

Das Wetter klarte immer mehr auf und der Wind ließ nach, so konnten wir trotzdem unsere geplante Levadawanderung durchführen. Ab unserer Haustür wanderten wir die Straße aufwärts, links an der Bar vorbei, bis zum Levadaeinstieg nach links, markiert mit Referta. Der Weg entpuppte sich als wunderschön und abwechslungsreich.

 

20111003_Levada_nach_Referta auf einer größeren Karte anzeigen
 
Levada do Castelejo Belladonna-Lilie, Kap-Amaryllis
Hier beginnt unser Levadaweg nach Referta Belladonna-Lilie, Kap-Amaryllis
   
Levada do Castelejo Levada do Castelejo
Eine Bananenplantage Die Bananen sind schon fast reif
 

Man wanderte am halben Hang entlang, immer mit Blick auf den Adlerfelsen. An einer Stelle konnte man unsere Ferienwohnung entdecken. Einigen unserer Mitwanderern war das Gestrüpp etwas zu kratzig, sie krempelten ihre Strümpfe bis zu den Kniekehlen hoch und schickten mich voraus, Spinnen zu vertreiben. Links und rechts querten wir mal freies Feld, mal Bananen, riesiges Zuckerrohr und andere Feldfrüchte. Nach 1,5 Stunden erreichten wir Referta, wo wir vor einem kurzen Levadatunnel umkehrten und nach 1 Stunde und 10 Minuten zurück waren.

 
Referta Levada do Castelejo
Referta, unser Umkehrpunkt -
im Hintergrund der Adlerfelsen
Auf dem Rückweg
   
Levada do Castelejo Unser Haus in Cruz
An der Levada do Castelejo Herangezoomt sieht man unsere Villa Bela Vista
 

Gesamtwanderzeit: 2 Stunden 40 Minuten.

Blauäugig wie wir waren, fuhren wir nach Porto da Cruz, um uns abzukühlen von den 28°C, aber  das Schwimmbad war wasserlos. Na ja, dann fuhren wir eben nach Hause. Martin und Ingrid kochten uns wieder ein leckeres Mahl aus Espada, Leberkäs, Würstchen, Gemüse und Bratkartoffeln.

 
Leckeres Abendessen mit Espada Blick vom Balkon
Leckeres Abendessen auf dem Balkon Blick vom Balkon
 

Wetter: anfangs stürmisch, mittags sonnig bei ca. 25°C.

 
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