Zurück
weiter
 
Mittwoch, 5. Oktober 2011
 
Unser letzter Urlaubstag ist angebrochen. Wir fuhren bei blauem Himmel ins 6 km entfernte Portela (Abfahrt von der Schnellstraße bei "Porto da Cruz este", ansonsten muss man ein kleines, kurviges Sträßchen fahren). Der Parkplatz war leer. Eigentlich planten wir nach Karte den Wanderweg Nr. 15 zu laufen, der lachte uns schon länger an, da er von unserem Balkon aus so schön zu sehen ist.
 

20111005_Wanderung_in_Portela auf einer größeren Karte anzeigen
 

Tatsächlich ausgeschildert war er als „Funduras – 7,1 km“ oder „Faja dos Rolos – 12,8 km“. Daneben befand sich ein Rollstuhlsymbol. Gut, dann gingen wir diesen Weg eben.

 
Wanderstartpunkt in Portela ausgeschilderter Rollstuhlweg
Wanderstartpunkt in Portela Unser ausgeschilderter Rollstuhlweg
 

Nach einer knappen Stunde ganz gemütlichen Laufens auf einem breiten nicht geteerten Weg, neben einer Levada entlang, zweigte ein Weg ab „Percurso Pedonal“, ich nehme an, es war eine Abkürzung für Fußgänger. Die nahmen wir. Man tauchte in dichten Wald ein. Der parallel zum Fahrweg verlaufende Weg wurde schmal, so dass wir hintereinander laufen mussten. Man sah nicht viel, aber dafür fühlte man sich wie im Urwald. Nach einer weiteren guten halben Stunde trafen wir wieder auf den Fahrweg mit einer Wandertafel. Ab hier zweigte ein weiterer „Percurso Pedonal“ ab. Wir begannen ihn zwar, aber er wurde matschig, so drehten wir hier um.

 
Adlerfelsen Wanderweg an Hortensien entlang
Blick auf den Adlerfelsen Wanderweg an Hortensien entlang
   
Percurso Pedonal Percurso Pedonal
Wir nahmen den Percurso Pedonal Dies ist der Percurso Pedonal
   
Blick auf unser Schwimmbad in Porto da Cruz

Zurück wanderten wir auf dem Fahrweg, wo wir tolle Blicke zwischendurch erhaschten auf den Pico de Areiero und den Pico Ruivo und auf Porto da Cruz.

 

 

<-- Blick auf unser Schwimmbad in Porto da Cruz

 
Pico Arieiro und Pico Ruivo
Blick auf den Pico Arieiro (links der mit Antenne) und auf den Pico Ruivo (rechts)
 

Manfred und ich erlaubten uns eine kleine Abkürzung durch einen Tunnel, entlang der Levada zu nehmen, um ein letztesmal unsere Taschenlampen zu nutzen. Der Tunnel war hoch genug, um sich nicht den Kopf anzustoßen und man sah das andere Ende. Auf dem weiteren Weg trafen wir einen Quadfahrer, der die Levada kontrollierte.

 
Manfred und ich wanderten aus Spaß durch den Tunnel riesige Eukalyptusbäume
Manfred und ich wanderten aus Spaß
durch den Tunnel
Klein-Manfred neben den
großen Eukalyptusbäumen
 

Als wir das Auto erreichten, war der Parkplatz knüllevoll.

Gesamtwanderzeit knappe 3 Stunden.

 

Zuhause angekommen packten wir unsere sieben Sachen zusammen und fuhren gegen 16 Uhr noch einmal zum Schwimmen, denn das letzte Mal musste ja genutzt werden.

Danach schmausten wir nochmals in der Bar da Pipa, die Männer aßen Lachs, wir Frauen Degenfisch. Auf dem Balkon ließen wir den Tag ausklingen.

 

Ein letztes Mal im Urlaub nutzten wir den Pool -->

Pool von Porto da Cruz
 

Wetter: schön bei Temperaturen um die 27°C.

 
Zurück
weiter