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Donnerstag, 6. Oktober 2011
 

Gegen 6:15 Uhr standen wir auf, packten die Reste, nahmen ein kleines Frühstück zu uns, Manfred packte das Auto voll, ich steckte den Schlüssel wie verabredet in die Box neben der Haustür und dann düsten wir Punkt 7:30 Uhr zum Flughafen. Schon vor 8 Uhr, die Sonne ging gerade auf, ergatterten wir einen Parkplatz bei SIXT. Da die Einfahrt zu SIXT kurz hinter unserer Flughafeneinfahrt lag, mussten wir eine Runde um den Flughafen drehen, um zur Parkbucht zu gelangen. War etwas verwirrend, aber in Anbetracht des wenigen Betriebs stressfrei machbar. Der SIXT-Schalter am Parkplatz war nicht besetzt, so gingen wir zuerst zum Check-in, bevor wir uns auf die Suche nach dem SIXT-Schalter im Terminal begaben.

Airport Madeira

Vor unseren zwei Condor-Schaltern (ein 3. war für Business-Class und Online-Check-in), bildeten sich schon riesige Schlangen. Nach einer halben Stunde hatten wir die Bordkarten in der Hand und waren unser Gepäck los. Wir wanderten zum Stockwerk 0, der Ankunftshalle, um unsere Leihwagenunterlagen los zu werden. Der Schalter war zwar besetzt, aber der Angestellte wunderte sich, dass wir hier unseren Schlüssel abgeben wollten, anstatt unten am Parkplatz. Na ja, der war aber nicht besetzt.

 

<-- Airport Madeira

 

Nun gings durch die Sicherheitskontrolle und ohne großes Warten und auch ohne Durchsage  durften wir an Bord. Eine Viertelstunde vor der regulären Zeit erklärte uns der uns schon bekannte Pilot Armin Müller, dass wir eine Viertelstunde früher als geplant fliegen würden und der Kopilot Herr Richter uns fliegen würde.

 
Unsere Condor ist zum Einsteigen bereit Ein letzter Blick auf unsere Insel
Unsere Condor ist zum Einsteigen bereit Ein letzter Blick auf unsere Insel
 

Die Zeit an Bord in dem vollbesetzten Airbus verlief rasch und angenehm. Es gab Rührei mit Gemüse, Semmel mit Marmelade und Joghurt. Dazu gab es zwei Getränke nach Wahl und vorm Abräumen des Geschirrs noch ein Getränk. Eine Stunde vorm Landen erhielt man noch einmal ein Getränk. Die Sicht war fast durchgehend wunderbar. Wir nehmen uns vor, Plätze mit Blick Richtung Süden zu bekommen, die Sicht auf die Alpen war wunderbar. Unsere Plätze waren 22E und 22F. Besser wären vielleicht eine bis zwei Reihen weiter hinten gewesen, wegen der Flügel. Man erkannte sogar unsere Wandergegenden, Füssen mit Tegelberg, Oberammergau, Bad Kohlgrub mit Hörnle - toll!

 
Lissabon Lissabon
Wir erreichen das Festland bei Lissabon Lissabon
   
Über den Schweitzer Bergen Bodensee?
Über den Schweitzer Bergen Bodensee?
   
Hier fließt der Rhein in den Bodensee Der Rhein
Hier fließt der Rhein in den Bodensee Der Rhein
   
Der Forgensee mit Füssen und dem Tegelberg Wir sind in München gelandet
Der Forgensee mit Füssen und dem Tegelberg Wir sind in München gelandet
 
Um 14:45 Uhr MESZ landeten wir in München. Der Rest klappte gut. Die Koffer kamen sogleich. Mit einem Bayernticket fuhren wir zu viert mit der S8 bis München-Pasing (55 Minuten), weiter mit der Regionalbahn, wo wir in den Berufsverkehr gerieten und stehen mussten (Einzelplätze waren aber frei). Nach einer Reisezeit von insgesamt 10 Stunden von Haustür zu Haustür waren wir daheim. Unsere Mitreisenden begleiteten uns bis Augsburg, da sie noch ihr inzwischen gewartetes Auto abholen wollten und düsten damit nach München zurück.
 
Münchner Flughafen In der S-Bahn vom Flughafen nach München-Pasing
Münchner Flughafen In der S-Bahn vom Flughafen nach München-Pasing
 

Ein kleines Fazit zu unserer Reise:

Ferienwohnung:
Gesucht und gefunden haben wir sie über FeWo-direkt und Online gebucht direkt beim Vermieter.
Sie war/ist ein Traum! Sie ist groß, hat eine tolle Lage mit Ausblick auf Porto da Cruz, modern eingerichtet und man hatte Platz ohne Ende. Es ist alles da, was man braucht, von Föhn bis Waschmaschine, von englischsprachigen Büchern bis DVDs und einer modern eingerichteten Küche. Etwas nervig waren die nicht funktionierenden High-Tech-Badarmaturen und die "Praxis-Vorhänge", die beim Öffnen der Terrassentür mehr oder weniger hin und her wehten und drohten kaputt zu gehen, da man sie nicht zur Seite schieben konnte (verkehrt herum montiert).

Leihwagen:
Online gebucht bei SIXT und zwar einen Automatic in der Größe eines 4-türigen Opel Corsas. Wir haben bei der Wahl des Leihwagens darauf geachtet, dass die Vermietstation direkt am Airport sowohl einen Schalter hat, als auch die Autos direkt am Airport stehen, wegen nicht so toller Erfahrungen, als wir vom Transport zur Vermietstation abhängig waren. Der Service von SIXT war super, wir werden den Vermieter beim nächsten Mal sicher wieder wählen. Das Auto, ein Skoda Fabia war besser und geräumiger als erwartet. Er reichte für uns vier. Allerdings hätten wir mit der Gepäckunterbringung Probleme bekommen, wenn die Kinder nicht zusammen einen Koffer, sondern jeder einen Koffer mitgenommen hätten.

Fluggesellschaft:
Die Flüge bei Condor buchten wir per Internet direkt bei Condor. Möchte man Sitzplätze reservieren, kostet das extra. Online-Check-In war eher ein besserer Witz und kostete uns nur zusätzliches Papier und Zeit.

Porto da Cruz:
Am liebsten hätten wir hier eine Ferienwohnung gemietet, da wir dann in Fußreichweite des riesigen Meerwasserpools gewohnt hätten. Leider haben wir hier keine FeWo gefunden für uns vier, dadurch kamen wir nach Cruz. Leider hat der Pool inzwischen einige Macken. Es fehlte eine Abgrenzung von der Betonumrandung zum Meer (Geländer fehlt, nur noch die Pfosten sind vorhanden). Das Wasser wird seltener gewechselt und dabei der Sand nicht mehr vom Boden entfernt, die Ablaufrinnen um die Becken herum waren nicht bedeckt, man konnte sich leicht das Bein brechen und einige Kanten waren abgebrochen. Dies hat Manfred vor ca. 3 Wochen dem Tourismusbüro von Madeira gemailt und bisher keine Antwort erhalten. Es scheint ihnen ziemlich egal zu sein. Dafür gibt es in Porto da Cruz ein paar Lokale zum Essen, ein kleiner Tante Emma Laden und ein Postamt.

Cruz:
Dieser Ort liegt ca. 200 Höhenmeter über Porto da Cruz. Früher führte die alte Hauptverbindungsstraße von Santana nach Machico durch diesen Ort, nun fahren auf der Straße nur noch Anlieger oder Barbesucher. Neben unserer Ferienwohnung war die Bar Adega, deren Besitzer sehr nett waren und auch englisch mit uns sprachen. Man konnte in der Bar fehlende Kleinigkeiten, wie Getränke oder Schokolade und Chips kaufen oder man konnte sich auch dort vor die Bar setzen und den Homemade Madeira-Wein genießen mit Blick auf Porto da Cruz. Es gibt noch eine weitere Bar in Cruz, ca. eine Gehminute bergaufwärts, wo man sich bei Verzehr eines Getränks, gratis ins WLAN einwählen darf.

Essen
Ich habe, glaube ich, jeden Tag Fisch gegessen, sei es dass Martin und Ingrid gekocht haben (Lachsnudeln, Fisch...) oder dass wir ins Restaurant gegangen sind, wo ich meistens Espada gegessen habe (Degenfisch). Für ein Essen zahlte man ca. knappe 10 Euro und für ein Getränk zwischen 1 und 1,10 Euro. In Funchal haben wir ungern gegessen, da man dort vor den Lokalen von den Bedienungen aufdringlich abgefangen wurde. Zum Glück aber nur dort.

Zusammenfassung:
Die Reise war unsere schönste Madeirareise, weil alles passte. Viele Highlights, wie das Whalewatching, die Wanderungen sowieso, Besuch von Santana, dem Tropischen Garten in Funchal, Wetter, An- und Abreise...

 
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