Madeira 2016

Pico Ruivo

Freitag, der 30.9.2016

Bei unserem Kaffee im Freien überlegten wir, was wir bei dem sonnigen Wetter Schönes machen könnten. Gestern dachten wir noch, dass es großes Glück wäre, wenn Portela mal nicht in den Wolken hängen würde, wie heute Morgen. Aber der Levadaweg, der dort startete verlief fast nur im Wald. Irgendetwas wollten wir mit Aussicht unternehmen. Was eignet sich da besser als den höchste Berg Madeiras, den Pico Ruivo einen Besuch abzustatten?

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Bei dem tollen Wetter mussten wir doch unbedingt etwas mit Aussicht unternehmen. Meint ihr nicht auch?

Wir fuhren also über Santana Richtung Pico das Pedras, dann noch weitere 10 km auf einem, in der Nacht gesperrten Sträßchen nach Achada do Teixeira. Hier endete die Straße an einem großen Parkplatz.

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Wanderstartpunkt auf dem Parkplatz Achada do Teixeira

Außer uns standen nur wenig Autos hier. Nachdem wir uns beim Parkplatz fototechnisch schon ein bisschen umgesehen hatten, starteten wir unsere gemütliche Wanderung von 1592 Meter auf den 1861 Meter hohen Pico Ruivo. Der Weg ist zu 90% gepflastert. Also wirklich sehr angenehm zu gehen, im Gegensatz dazu, wenn man von der anderen Richtung, vom Pico do Areeiro kommt. Von der anderen Seite wäre es viel weiter gewesen und ginge ständig auf und ab.

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Anfangs lagen unter uns auf der Nordseite der Insel Wolken über dem Meer, sah toll aus!

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Das Haus unterhalb des Pico Ruivos kommt in Sicht

Unterhalb des Gipfels passierten wir eine Berghütte, in der man angeblich Getränke bekommen kann, sie hatte aber leider geschlossen. Vielleicht war die Saison vorbei. Also wanderten wir weiter auf den Gipfel, wozu wir ab dem Parkplatz 1 Stunde und 20 Minuten benötigten mit vielen Fotostopps.

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Links: Der Wanderweg vom Pico Aeeiro zum Pico Ruivo / Rechts: Die Berghütte unterhalb des Pico Ruivos

Auf den zwei Plattformen des Pico Ruivos erhielt man fast einen 360° Rundumblick auf angrenzende Täler, das Meer, auf die Hochebene Paul da Serra mit seinen Windrädern und die anderen Berge. Einfach toll! Hier verweilten wir ein bisschen.

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Blicke vom Gipfel

Auf dem Rückweg zogen die Wolken, die vorhin noch über dem Meer lagen auf die Berge, dafür wurde der Blick nach unten nun frei.

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Rückweg zum Parkplatz

Nun ging es abwärts zum Parkplatz, der nicht mal ganz voll war. Aber wir begegneten auch nicht sonderlich vielen Wanderern, wahrscheinlich ist am Wochenende mehr los.

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Die Gesamtwanderzeit betrug 2 Stunden 44 Minuten.

Zuhause angekommen erfrischten wir uns in der Adega Bar mit Bier bzw. Kaffee und KitKat.

Anschließend wusch ich eine Maschinenladung mit heller Wäsche. Diesmal fand ich die Taste Kurzprogramm (55 Minuten), sonst hätte ich wie gestern wieder 2 Stunden gewartet.

Gegen 16 Uhr fuhren wir wieder zum Baden. Die Wellen schlugen heute so hoch über den Beckenrand, dass der Streifen, wo wir sonst unsere Kleidung ablegten, nass war. Wir legten die Tasche mit unserer trockenen Kleidung auf unsere Schuhe, damit sie trocken blieb und nur die Schuhe nass werden würden. Es war jedenfalls wieder herrlich im Wasser und ziemlich leer und es blieb auch alles trocken, was trocken bleiben sollte :-)

Hinterher schmausten wir im Restaurante Praça do Engenho. Vorweg aßen wir Knoblauchbrot und Manfred eine Tomatensuppe und anschließend leistete sich Manfred Schnitzel und ich Dorade. Man musste viel montieren, aber die Dorade war trotzdem sehr lecker.

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Nach dem Schwimmen schmausten wir: Schnitzel (Manfred) und Dorade (ich)

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Abends als wir auf unserer Terrasse saßen ging ich ins Haus, um mir eine Jacke zu holen. Natürlich ließ ich das Licht aus, um keine Mücken ins Haus zu locken. Als ich die Treppe im Dunkeln herunterging, verschätzte ich mich in der Stufe und legte mich lang. Ein höllischer Schmerz zog durch meinen Fuß. Vorsichtig bewegte ich die Zehen, es funktionierte. Zum Glück war nichts gebrochen. Nun konnte ich mich nur noch humpelnd fortbewegen. Die Nacht war sehr schlecht mit dem verstauchten Fuß, hauptsächlich auch, weil ich mich fürchterlich über mich selber ärgerte. Wie kann man so blöd sein und im Dunkeln eine ungewohnte Treppe mit Kurve runtergehen? Ich hoffte die Bänder sind nur gedehnt und nicht gerissen.

Wetter:
Sonne, nachmittags zogen Wolken auf
Temperaturen morgens 21°C, mittags 24°C.



8. Tag - --->

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