P E R U

Arequipa

Donnerstag, der 6.9.2012

Diese Nacht war sehr leise. Um 6 Uhr wachte ich auf und packte schon mal meine Taschen für den morgigen Rückflug, da es heute Abend spät werden könnte, denn Liz Familie plante am Nachmittag eine große Abschiedsfeier.

Nach einem wieder leckeren Frühstück bei Ursula, mit Avokados, Eiern, Brot, Käse und Marmelade rief Ursula uns ein Taxi, dass uns zu Liz brachte. Aaron war gerade dabei den beiden kleinen Hündchen ihr Schlafanzug auszuziehen, damit sie herumtoben konnten. Die beiden sind sehr niedlich. Man musste aufpassen, dass man nicht versehentlich auf sie trat.

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Von Liz Eltern aus fuhren wir mit Liz, Jürgen, Aaron und Eduardo in die Stadt. Als erstes besichtigten wir das Museum des Klosters Santa Teresa.

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Sehr viel Informationen finde ich über dieses Museum leider nicht im Internet und auch nicht in unseren Reiseführern, darum kein extra Infoblock. In dem Kloster aus dem 18. Jahrhundert, das teilweise noch seine religiöse Funktion erfüllt, kann man Fresken, Gemälde, Skulpturen und diverse Objekte aus der Kolonialzeit bewundern.

ArequipaArequipa Museo Santa Teresa

Unter den Werken, die nach Themen geordnet in zwölf Sälen präsentiert werden, sind wahre Schätze, die man nicht fotografieren darf, enthalten. Fotografieren durfte man nur außerhalb der Säle, z.B. in dem idyllischen kleinen Garten mit einem uralten Olivenbaum am Brunnen.

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Dem Kloster ist ein kleiner Shop angeschlossen, wo man kleine selbsthergestellte Snacks oder Andenken erstehen oder sich auch für eigene Feiern Torten bestellen kann, die hier im Haus gebacken werden.

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Anschließend verabschiedete sich Eduardo, der seine Enkelin vom Kindergarten abholen wollte, während wir durch die Fußgängerzone bummelten.

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In einer netten Passage fanden wir noch ein Mitbringsel für unsere Tochter. Sogar die üblichen amerikanischen Fastfood-Ketten fehlten hier nicht, wie McDoof, KFC, Starbucks...

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Auf dem Weg zum Parkplatz passierten wir eine Polizeistation. Im Hof hing ein großes Plakat mit dem Evakuierungsplan im Falle eines Ausbruchs des Vulkans Misti. Der letzte größere Ausbruch Mistis ereignete sich 1784. Aber der Vulkan ist nach wie vor aktiv. Immer wieder kann man erkennen, dass der Vulkan zwischendurch raucht, zumindest behauptet das Wikipedia. Die Polizisten beobachteten interessiert, wie wir den Evakuierungsplan fotografierten.

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Nach einem Kaffee fuhren wir zu Liz Eltern, wo schon alles für das Fest vorbereitet war.

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Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein. An einer großen Tafel wurde Gegrilltes serviert mit Kartoffeln, Salaten Gemüsen, Maiskolben, Coca-Cola, Inka-Cola, Wasser, Eigenbauwein von Eduardo und Bier.

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Nach dem üppigen Mahl trudelte die 3-köpfige Musikkapelle ein, die Tische wurden zur Seite geschoben und es wurde zum Tanze aufgespielt.

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Liz erschien in ihrer Arequipa-Tracht für ein Abschiedsfoto. Alle tanzten, keinen hielt es lange auf den Stühlen. Fast zu jedem Tanz wurden Manfred und ich aufgefordert.

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Man erzählte uns, dass hier bei jeder Gelegenheit getanzt wurde, darum konnten auch alle von Kindesbeinen an, Salsa und Beilando tanzen. Ich musste es erst mühsam lernen :-)

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Um 19 Uhr nahmen uns Ursula und ihre Tochter, die natürlich auch hier Abschied feierten, mit zurück. Die ganze Familie verabschiedete sich von uns sehr herzlich und bedankten sich bei uns für unseren Besuch, obwohl wir ihnen doch die Arbeit bereitet hatten und wir zu danken hatten.

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Eigentlich war geplant, dass wir übermorgen bei unserer Ankunft in München mit S-Bahn, Bahn und Straßenbahn nach Hause fahren wollten. Aber Manfred hatte zum Glück die gute Idee uns kurzfristig einen Flughafentransfer zu buchen, ist doch bequemer als nach der langen Reise noch mal umsteigen zu müssen mit dem Gepäck. Unser Bavaria-Transfer war ausgebucht, aber  Flughafentransfer Kaulke hatte noch zwei Plätzchen für uns frei und kommunizierten das auch ruckzuck per Mail nach Peru.

Wetter: Schön, gefühlte 23°C mittags.


21. Tag - Beginn der Heimreise und Lima --->

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