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Lima und Heimreise

Freitag, der 7.9.2012

Nach einem leckeren Frühstück mit Papaya, Brötchen, Ei, Käse und Marmelade stand pünktlich um 8:30 Uhr das Taxi vor der Tür mit demselben Fahrer, der uns gestern Morgen zu Liz Eltern fuhr. Laut Tipp von Ursula soll man kein Taxi einfach unterwegs nehmen, sondern man sollte sich immer eins bestellen, da viele schwarze Schafe unterwegs wären.


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Wir fliegen heute von Arequipa (1) nach Lima

Als wir um 9 Uhr den Flughafen erreichten, hielt ein weiteres Taxi hinter uns und die ganze Familie, außer Liz, Aaron, Jürgen und Liz Eltern, quoll heraus. Die fünf kamen später mit Jürgens Auto hinterher.

ArequipaFlughafen Arequipa

Wir checkten bei Taca ein, klappte reibungslos, was mich die Angestellte auf spanisch fragte, ob ich dieses oder jenes im Koffer hätte verstand ich sowieso nicht, so gab sie auf und wir konnten einchecken. Nach dem tränenreichen Abschied steuerten wir auf die Sicherheitskontrollen zu und warteten auf unseren Flieger.

Flughafen ArequipaFlughafen Arequipa

Unser Flieger startete pünktlich, wir belegten die beiden hinteren Reihen auf der linken Fensterseite.

Flughafen ArequipaVon Arequipa nach Lima

Von Arequipa nach LimaVon Arequipa nach Lima

Kurz vor Lima tauchten wir vom strahlenden Sonnenschein wieder unter die Wolkendecke.

LimaLima

Da unsere Heimflüge erst in ca. 6 Stunden gingen und unsere Check-in-Schalter noch geschlossen hatten, gaben wir das Gepäck zur Gepäckaufbewahrung und nahmen uns zu fünft ein Taxi, wo wir uns rein quetschten. Unterwegs zum Plaza Mayor passierten wir die heruntergekommensten Armenviertel der 10 Millionen-Metropole..

LimaLima

Lima:

Lima ist die Hauptstadt und auch die größte Stadt Perus. In ihr wohnen derzeit 10 Millionen Menschen (mit Vororten und der Hafenstadt Callao). Ihr Stadtkern liegt etwa 10 km vom Pazifik entfernt. Viele arme Menschen aus dem Hochland ziehen, in der Hoffnung auf Arbeit in die Stadt. Sie ziehen in die zahllosen Elendsviertel aus Wellblechhütten, die das Stadtbild am Stadtrand prägen. Darum wachsen diese Viertel am rasantesten. Lima ist das wichtigste Handelszentrum und Industriezentrum des Landes, auch gibt es hier mehrere Universitäten. Von April bis November liegt Lima unter einer Wolkendecke mit zum Teil Nieselregen. Nicht gerade förderlich für depressive Menschen. Von Dezember bis April hingegen herrscht Sonnenschein mit einer Durchschnittstemperatur von 25°C. Die Geschichte von Lima zu erzählen habe ich keine Lust, findet man bestimmt bei Wikipedia.

Plaza Mayor:
Es soll der schönste Platz der Stadt sein. Hier finden auch Paraden statt bzw. Umzüge. In der Mitte des Platzes steht ein verzierter Bronzebrunnen, umgeben von hübsch angelegten Blumenbeeten. Um den Platz herum, also die Kulisse des Platzes bilden  der Regierungspalast, das Rathaus und die Kathedrale von Lima. Der Regierungspalast ist Amtssitz und Wohnsitz des amtierenden Präsidenten.

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Wir bummelten über den Platz, spazierten durch die angrenzende Fußgängerzone und aßen noch eine Kleinigkeit in der Santa Rosa, bevor uns unser bestelltes Taxi wieder zum Flughafen transportierte.

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Familie Müller checkte schon mal ein, ihr Flug startete 1,5 Stunden vor unserem. Sie flogen mit Air France über Paris nach München, wir 1,5 Stunden später mit KLM über Amsterdam nach München. Während wir auf die drei warteten, kamen wir mit einem Kemptener jungen Mann ins Gespräch, der in Cusco fünf Wochen gearbeitet hatte und nun auf dem Rückflug war. Anschließend plauderten wir mit einem chinesischen Geschäftsmann, der ebenso auf den Check-in-Beginn der KLM wartete. Er hatte einen sehr langen Rückweg vor sich, über Amsterdam nach Peking und dann noch einmal umsteigen.

Unser Check-in-Schalter öffnete nun auch 3,5 Stunden vor dem Abflug. Wir tauschten schnell noch Euros in Soles, lösten unser Gepäck vom Aufbewahrungsschalter aus und reihten uns in die Check-in-Schlange. Kaum eingereiht, sprach uns ein Angestellter auf unseren Buchungscode an, den er in seinen Touch Pad eintippte. Auf dem Display erschienen unsere Flüge inklusive vorgebuchter Plätze. Er gab uns ein Zettelchen und wir durften gleich zum Luggage-Drop-off. Toll organisiert! Am Luggage-Drop-off-Schalter ging es ruckzuck, wir erhielten unsere Bordkarten bis München.

Nun verabschiedeten wir uns beim McDonald von Familie Müller, sie mussten langsam zum Bording aufbrechen. Wir setzten uns auch bald zu unserem Gate. Man musste auch einige Zeit bei der Passkontrolle verweilen und anschließend beim Sicherheitscheck. Als wir um 19:40 Uhr immer noch wartend am Gate saßen, um 20:15 Uhr sollte die Maschine starten, wurde durchgesagt, dass die Crew noch nicht erschienen wäre, es könnte noch dauern. Wir beobachteten von unseren Plätzen, dass die Schlange vorm Gate immer wieder zurechtgeschoben wurde, dann wurden zwischendurch Pass- und Bordkartenkontrollen gemacht, von uns Sitzenden jedoch nicht. Darauf konnten wir uns keinen Reim machen und blieben erst mal sitzen. Gegen 20 Uhr trudelten die ersten Crewmitglieder ein. Irgendwann kam dann der Aufruf zum Borden der Reihen 30 bis ? Wir hatten Reihe 38 und so schlängelten wir uns Richtung Gate. Halt, halt rief der Sicherheitsmensch hinter uns. Er erklärte uns, dass es drei Reihen gäbe, wo man sich einreihen müsse, wir sollten hier warten. Woher sollte man das wissen, wenn man früh kommt und noch keine Einreihungsschilder aufgestellt waren? Na ja, was solls, es wurde kein Fluggast vergessen :-)

Die Crew entschuldigte sich für ihre Verspätung, sie sind im Verkehrsstau eines Unfalls stecken geblieben. Mit einer Verspätung von 20 Minuten starteten wir, das war ja zu verkraften.

Wetter: In Lima bewölkt bei geschätzten 21°C.


22. Tag - restliche Heimreise --->

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