P E R U

Infos von A bis Z

Bücher

Auf Reisen in ein unbekanntes Land lese ich gerne Romane, die in dem Land spielen oder Reiseberichte des Landes. Diese drei haben mir sehr gut gefallen:

- Kulturschock Peru von Annette Holzapfel
- Plötzlich in Peru von Chantal Schreiber
- Jacinta - Ein Frauenleben am Amazonas von Eva Zingerle

Nach der Reise habe ich mir, begeistert wie ich nun mal von Peru war, folgende Bücher als eBooks bestellt und gleich gelesen:

- Als ich vom Himmel fiel von Juliane Koepke
- 72 Tage in der Hölle: Wie ich den Absturz in den Anden überlebte von Nando Parrado

Als Reisebuch zur Informationen über die einzelnen Ziele, hat mir am besten dieses gefallen (ich habe auch 3 andere, die lange nicht so gut sind):

- Handbuch für individuelles Entdecken: Peru Bolivien von Reise Know-How

Gesundheit

Ein weiteres großes Reisevorbereitungsthema lautete Impfungen und Reiseapotheke. Dazu suchten wir unseren Hausarzt auf und warfen auch selber einen Blick auf die Seiten des Tropeninstituts.

Wir mussten fast alle üblichen Sachen auffrischen lassen, wie Diphtherie, Polio, Tetanus und zusätzlich haben wir uns gegen Hepatitis A und B, Typhus und gegen Gelbfieber impfen lassen. Zur Gelbfieberimpfung muss man ins Gesundheitsamt, die wird nicht vom Hausarzt durchgeführt. Der Grund ist wohl die Haltbarkeit des Impfstoffs, die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. 

An Medikamenten nahmen wir das Übliche mit, gegen Durchfall, Schmerzen, Fenistil gegen Insektenstiche, ganz wichtig in den trockenen Anden: Nasensalbe z.B. Emser Nasensalbe und Nasic gegen verstopfte Nase. Zusätzlich haben wir Antibiotika-Salbe und Antibiotika-Tabletten mitgenommen und Malaria Prophylaxe Larinam, wegen unseres Dschungelaufenthaltes. Sonnenschutzmittel (Anden und Urwald) und Insektenprophylaxe (Urwald) brauchten wir auch.

Zum Glück haben wir von den ganzen Medikamenten nur Emser Nasensalbe und Nasic benötigt, die Malariaproohylaxe haben wir zwar eine Woche vor dem Urwaldaufenthalt begonnen, aber bei Ankunft im Urwald sagte man uns, es gäbe hier keine Malaria nur weiter im Norden. Darum haben wir es nicht weitergenommen. Gebraucht haben wir auch das Sonnenschutzmittel und die Insektenprophylaxe.

Kleidung

Da wir uns in sehr unterschiedlichen Klimazonen aufgehalten haben, brauchten wir unterschiedliche Kleidung.

Für den Dschungel:
dünne, luftige langärmelige Oberteile und lange Hosen (gegen Insekten). Ich habe mir vorher im Sportgeschäft eine leichte Wanderhose gekauft (Schuster in München), deren Hosenbeine man auch hochkrempeln kann. Die hatte ich im Dchungel immer an, war sehr angenehm zum Tragen bei Hitze, da sie nicht eng anlag. Nachts brauchten wir lange Schlafanzüge, da wir ohne Fenster wohnten, also quasi im Freien wohnten. Nachts fiel das Thermometer auf unter 20°C, war sehr angenehm!

Für das Andenhochland:
Zwiebellook, T-Shirts, Fleece-Jacke und gegen den Wind eine leichte Regenjacke. Ich habe meine Fahrradregenjacke mitgenommen. Jeans. Langer Schlafanzug, die Nächte konnten kalt werden um die 10°C.

Als Hauptschuhe habe ich Halbwanderschuhe von Lowa angezogen und als Hausschuhe oder für einen Abendbummel in der Stadt, ganz leichte Stoffschuhe. Sowohl für den Dschungel, als auch für die Anden waren eine Mütze oder ein Hut unentbehrlich.

Klima

Südliches Amazonasgebiet: feuchttropisch mit Tagestemperaturen um die 30°C, Regenzeit ist hier von Dezember bis März. Küste: Ganzjährig trocken, Temperaturen 20-30°C, in unmittelbarer Meeresnähe von Mai bis Dezember neblig (Nordküste sonniger) Anden: Beste Reisezeit von Mai bis September, die Tagestemperaturen in 3000 m Höhe variieren zwischen: 15 und 25°C.

Leihwagen

Es gibt natürlich Leihwagen, aber mich bekommen keine 10 Pferde ans Steuer im peruanischen Autoverkehr. Es gibt so gut wie keine Verkehrsschilder, auch keine Richtungsweiser, ab und zu mal eine Ampel. Zebrastreifen sind zur Zierde da. Das wichtigste Teil des Autos ist die Hupe. Viele Straßen zu besonderen Sehenswürdigkeiten sind nicht geteert (nach Cotahuasi die letzten 4,5 Stunden Fahrt nicht. Da braucht man ein Fahrzeug mit Bodenfreiheit und Allradantrieb).

Sprache

In Peru ist es günstig spanisch sprechen zu können, um sich wenigstens ein wenig zu verständigen. Ich startete Neujahr den Spanischkurs von Langenscheidt: "Spanisch in 30 Tagen". Jeden Tag lernte ich ein paar Vokabeln, für eine Lektion nahm ich mir eine Woche statt einen Tag Zeit. Aber lasst es euch gesagt sein, so lernt man kein Spanisch, zumindest ich nicht, maximal die Aussprache. Besser wäre sicher ein Volkshochschulkurs gewesen, wo man selber sprechen muss.

Strom

Meistens passten unsere Stecker ohne Zwischenstecker. Ich brauchte einen Zwischenstecker (für Südeuropa) nur zweimal für meinen Föhn. Ach ja, 220V mit 60 Hertz kommen aus der Steckdose. Uhrzeit: MEZ - 6 Stunden bzw. MESZ - 7 Stunden.

Währung

Die peruanische Landeswährung heißt Nuevo Sol. Wir haben in Deutschland ein paar US-Dollar getauscht. Im Land konnten wir dann die US-Dollar in Nuevo Soles tauschen, manche Hotels auch direkt mit US-Dollar bezahlen. An Geldautomaten kann man mit der Maestro-Karte bis zu 400 Soles auf einmal ziehen. Man kann aber nach einem Geldabhebevorgang gleich noch weitere 400 Soles abheben usw. An Kreditkarten wurde meistens VISA akzeptiert, aber manchmal auch MasterCard.

Zeit

MEZ - 6 Stunden bzw. MESZ - 7 Stunden.