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Dienstag
 

Aus einer Beschreibung der Touristen-Information Todtmoos suchte Manfred eine schöne Wanderung direkt hinter Dachsberg startend, heraus. Die Wanderung versprach viele interessante Punkte, unter anderem einem See im Moor mit Orchideen und fleischfressenden Pflanzen, auch Wasserfälle... Wir starteten im Ort Fröhnd an einer stillgelegten Gaststätte, denn den in der Karte verzeichneten Wanderparkplatz fanden wir nicht. Auf einem kleinen Teersträßchen verlief unser Weg über Hierholz, dann steiler abwärts und nicht mehr geteert zur Burger Säge bzw. zur Brücke über den Schwarzbach, dort, wo der Schwarzbach in den Ibach fließt.

 
Kleiner Teich bei Fröhnd Hermann beim Schwarzenbach"
Kleiner Teich bei Fröhnd alte Erzgrube "Hermann beim Schwarzenbach"
 

Auf der anderen Bachseite führte der Weg im Wald auf einer kaum befahrenen Teerstraße zum Krai-Woog-Gumpen und zur Gletschermühle. Hier sieht man zuerst einen kleinen Wasserfall und anschließend durch Gletscher ausgewaschene Felsen. Weiter auf der Kreisstraße ging es zur Schwarzen Säge. Dieses Sägewerk ist noch in Betrieb. Man sah auch einen kleinen See, sehr verdeckt allerdings. Ich glaube, dass sollte der Moor-See sein, wo man die vielen Pflanzen sehen sollte. Wir sahen kaum welche, was vielleicht auch an der Jahreszeit lag. 

 
Am Schwarzenbach Am Schwarzenbach
Am Schwarzenbach

 

Am Schwarzenbach Am Schwarzenbach
   
 

Nun bogen wir Richtung vermeintlichen Moor-See rechts ab, aber von wegen See, eine halbe Stunde liefen wir immerzu durch Wald. Keinen Touri hatten wir bis hierher getroffen. Die Wegweiser, auf die wir sonst fast immer stolperten hier, blieben aus. Wir gingen und gingen und gingen, weder ein See, noch ein Wegweiser, nur Wald. Nach einer Stunde erreichten wir eine Weggabel und stellten erschrocken fest, dass wir vollkommen falsch gelaufen sind. Der bisherige Weg nannte sich Schorenmättleweg und wurde wohl auch nicht mehr vom Touristenverein gepflegt.

 
Schwarze Säge Das Moor
Schwarze Säge Das Moor
   
Brücke über den Schwarzbach stummer Mann
Brücke über den Schwarzenbach Der stumme Mann konnte uns auch keine Auskunft geben
 

Nun war es nur noch eine halbe Stunde durch Wald zur Oberen Furt und eine weitere halbe Stunde zu unserem Startpunkt. Es waren 4 Stunden reine Wanderzeit, Pause legten wir keine ein.

Mittags aßen wir in unserer Ferienwohnung unseren restlichen Augsburger Zwetschgendatschi und tranken Kaffee. Am Spätnachmittag fuhren wir in das ca.8 km entfernte St. Blasien. Wir waren überrascht von dem großen Dom und bummelten durch den netten Kurort. Bevor wir wieder nach Urberg zurück fuhren schmausten wir bei einem Kroaten mit sehr freundlicher Bedienung.

 
St. Blasien St. Blasien
Innenstadt von St. Blasien Bächlein durch St. Blasien (Alp?)
 
St. Blasien - Der Dom des heiligen Blasius St. Blasien
St. Blasien - Der Dom des heiligen Blasius St. Blasien
 


Schwarzwaldurlaub auf einer größeren Karte anzeigen

 
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