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Samstag
 

Heute fuhren wir mit dem Auto nach Seebrugg und schaukelten mit der Regionalbahn (mit Gästekarte gratis) in einer guten Stunde nach Freiburg. Obwohl heute Samstag war, war der Zug sehr gut besucht, an den letzten Haltestellen gab es nur noch Stehplätze. Die Fahrt bzw. die Aussicht war sehr idyllisch, sie glich einer Fahrt durch eine Modelleisenbahnlandschaft. Der Zug verkehrt übrigens im Stundentakt nach Freiburg. Tolle Einrichtung! Gegen 10:15 Uhr erreichten wir die Stadt.

 
Bahnhof in Seebruck Bahnhof in Seebruck
Bahnhof in Seebruck Die Bahn nach Freiburg trudelt ein
   
Schluchsee Bahnhof Bärental
Mit der Bahn am Schluchsee entlang, ... ... Bahnhof Bärental
   
Bahnhof Himmelreich Bahnhof Himmelreich
Wir passieren den Bahnhof Himmelreich
 

Man merkte gleich, dass Freiburg eine Studentenstadt ist, viele junge Leute, viele Buchgeschäfte, viele Fahrräder, junges Publikum. Wir bummelten durch die Innenstadt, durch die Altstadt, holten uns Appetit in der Markthalle, besuchten diesen und jenen Laden, knipsten das Münster von außen und genossen in der Sonne ein Tässchen Kaffee auf dem Augustinerplatz.

 
Freiburg Kaiser Joseph Straße
An den vielen Rädern erkennt man die Studentenstadt Kaiser Joseph Straße mit Blick zum Martinstor
   
Im Hintergrund das Münster Im Hintergrund das Martinstor
Im Hintergrund das Münster Im Hintergrund das Martinstor
   
Markthalle Markthalle
Eingang zur Markthalle Leckeres Obst in der Markthalle
   
In den Gassen von Freiburg In den Gassen von Freiburg
In den Gassen von Freiburg
 

Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben in das eine oder andere "Bächle" zu treten. In der historischen Altstadt sieht man überall diese kleinen Bächle am Straßenrand fließen, was charakteristisch für Freiburg ist. Ursprünglich dienten sie wohl als Schmutzwasserkanäle und zur Versorgung mit Brauchwasser, jetzt lockern sie das Stadtbild auf. Aber nun, warum wir uns so viel Mühe gaben dort hineinzutreten. Denn ein Spruch lautet: "Wer als Gast nach Freiburg kommt und in ein Bächle tritt, ist nicht zum letzten mal in Freiburg gewesen." :-)

Aber wir kommen trotzdem bestimmt mal wieder, denn Freiburg hat uns sehr gefallen.

 
Freiburger Münster In den Gassen von Freiburg
Freiburger Münster Und noch ein kleines Gässchen
   
Historisches Kaufhaus Colombischlössle
Historisches Kaufhaus Colombischlössle mit archäologischem Museum
 

Gegen 13 Uhr fuhren wir mit dem Bähnle wieder zurück. Eine blöde Tussi hinter Manfred sitzend, wollte unbedingt das Zugfenster über unseren Köpfen öffnen. Es zog sehr unangenehm, zudem war Manfreds Erkältung noch nicht abgeklungen. Manfred schloss das Fenster, sie rupfte es sofort wieder auf, so ging es hin und her. Sie meinte sie bekäme keine Luft, Manfred sagte, er wäre erkältet, woraufhin sie meinte, er solle sich doch woanders hin setzen. Ja wohin den im knallvollen Zug? Schließlich gab sie auf Anraten ihres Partners auf und ließ das Fenster geschlossen. Zum Glück stieg die Kuh in Hinterzarten aus, das liegt auf halber Strecke.

In Seebrugg angekommen, hatte Manfred die Idee noch ein Tretboot auszuleihen und über den Schluchsee zu dümpeln. War ne tolle Idee, hat Spaß gemacht. Plötzlich stiegen dicke Luftblasen vor uns auf, die sich weiterbewegten. Da mir nicht bekannt ist, dass im Schluchsee Haie oder Delfine umherschwimmen und ich auch noch nie etwas von einem Schluchsee-Ungeheuer ähnlich dem von Loch Ness gehört habe, schlossen wir messerscharf auf Taucher, gesehen haben wir sie aber nicht. 

 
Paddler auf dem Schluchsee Seehotel Hubertus am Schluchsee
Paddler auf dem Schluchsee Seehotel Hubertus am Schluchsee
   
Mit dem Tretboot über den Schluchsee Mit dem Tretboot über den Schluchsee
Mit dem Tretboot über den Schluchsee
 
Ausflugsschiff auf dem Schluchsee Paddler auf dem Schluchsee
So geht es natürlich auch... ... oder so
 

Heute wollten wir wieder mal im Dachsberger Hof schmausen, aber es standen so viele Autos davor, dass wir nach Mutterslehen zum Schwarzwaldgasthof Hirschen fuhren. Das erwies sich als Top-Adresse! Es war zwar eine Kategorie vornehmer als der Dachsberger Hof, aber nicht teurer und dafür besser. Wir aßen Rehragout mit Spätzle und Birne (Manfred), Forellenfilet in Mandeln gebraten mit Kartoffeln (ich). Als Begrüßung erhielten wir Brot mit Griebenschmalz und für hinterher einen Zibärtle-Brand. Alles sehr lecker.

Da wir Morgen abreisten, zahlten wir am Abend bei unserer Wirtin unseren Aufenthalt und sahen uns einen Kluftinger-Krimi „Erntedank“ an. Ja so was Langweiliges! Wenig Handlung viel Schenkelklopf-Komik :-)

 


Schwarzwaldurlaub auf einer größeren Karte anzeigen

 
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