Slowenien 2017

Standortwechsel von Portorož nach Ljubljana

Dienstag, der 26.9.2017

Heute Morgen war wieder Bettenwechsel. Wir frühstückten noch einmal auf dem Balkon bei herrlichem Sonnenschein, packten unsere sieben Sachen, brachten den Müll eine Straße weiter in die vorgesehenen Müllboxen und fuhren gegen 10:40 Uhr los. Unseren Haustürschlüssel deponierte ich, wie verabredet unter der Matte und legte den bereit liegenden Stein darauf. Als wir gerade losfuhren, las ich in Whats App eine Mitteiling von Nika, unserer Vermieterin oder Verwalterin, dass wir die Schlüssel bitte in die Postbox werfen sollten, denn sie käme heute nicht dazu ihn abzuholen. Wir kehrten also wieder um und machten das.

In Strunjan, einem Naturschutzgebiet zwischen Piran und Izola gelegten, legten wir einen einstündigen Zwischenstopp ein, damit wir nicht zu früh am vereinbarten Treffpunkt in Ljubljana eintrafen. Strunjan ist ein Teil der Gemeinde Piran in einer Bucht mit Naturschutzgebiet und Saline. Die Salinen von Strunjan sind die nördlichsten noch bewirtschafteten Salinen des Mittelmeerraums. Sie wurden schon im Jahre 804 und im 15., 16. und 17. Jahrhundert beschrieben.

Wir stellten unser Auto auf einem riesigen Parkplatz ab, lösten ein Parkticket für 1 Euro und bummelten an der schönen Bucht mit abgeteilten Strand entlang, an dem es schön flach ins Wasser ging. Diese Ecke müssen wir uns unbedingt für nächstes Mal merken!

Portorož Portorož

Blicke von Strunjan Richtung Piran

Portorož Portorož

Links: Brücke zu den Salinen von Strunjan / Rechts: Blick von der Brücke

Wir bummelten am Ufer entlang, immer mit Blick auf Piran und seiner Befestigungsanlage. Mit einem Cappuccino und Blick aufs Meer verabschiedeten wir uns von der Slowenischen Küste.

Portorož Portorož

Links: Salinen von Strunjan / Rechts: Weiterfahrt nach Ljubljana

Punkt 12 Uhr ging es weiter auf der Autoban Richtung Ljubljana. Das Navi rechnete aus, dass wir um 13:15 Uhr am vereinbarten Treffpunkt in Ljubljana sein würden. Da wir aber erst um 14 Uhr verabredet waren, legten wir in Ljubljana am Sheraton eine kleine Kaffeepause ein. Wie wählten dieses Hotel, da der Parkplatz groß und leicht mit dem Auto zu erreichen ist. Wir erreichten das Sheraton um 13:20 Uhr, tranken Kaffee und fuhren um 13:40 Uhr weiter. Der Grund, warum wir nicht früher als verabredet am vereinbarten Treffpunkt in Ljubljana eintreffen wollten war, dass unser Apartment in Ljubljana in der Altstadt, in einer autofreien Straße liegt, wo wir nicht reinfahren konnten. Zum Be- und Entladen mussten wir etwa 200 Meter vom Apartment entfernt kurz halten.

Um Punkt 14 Uhr trafen wir am Treffpunkt ein. Wegen einer Baustelle konnten wir den verabredeten Platz auch nicht erreichen, aber unsere Vermieterin Jannette wartete schon auf uns mit ihrem Sohn im Auto und wies uns an, wo wir halten und die Koffer ausladen konnten. Wir luden das Wichtigste aus, Manfred holte das Fahrrad vom Dach und Jannette begleitete uns drei zum Apartment, während Manfred Jannetts Sohn im Auto zur Parkgarage folgte, die etwa 10 Fußminuten von unserem Apartment entfernt lag

Wir verstauten das Rad im abschließbaren Schuppen im Hof und wuchteten die schweren Koffer in die Wohnung. Es waren 60 Stufen. Die Wohnung lag unterm Dach. Ich wickelte mit Jannette die verwaltungstechnischen Dinge ab. Manfred kam und kam nicht. Es stellte sich hinterher heraus, dass Manfred unten vor der Tür wartete und nicht wusste bei welchem Apartment er klingeln sollte. Schließlich nach einer Viertelstunde, als er unsere Vermieterin traf, die ihm eigentlich entgegenlaufen wollte, fragte er, wie unser Apartment hieße. Nun konnte er bei uns klingeln.

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Unsere Ferienwohnung in Ljubljana

So alt das Treppenhaus in diesem Altbau aussah, die Wohnung war der helle Wahnsinn - Luxus pur! Alles in hellen Tönen gehalten, unten das riesige Wohn-/Esszimmer, Küchenbereich, Dusche und Toi.

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Traumwohnung in Ljubljana

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Küche und Wohnzimmer

Im Stockwerk darüber befinden sich zwei Schlafzimmer, eines mit Dusche, eins mit Jacuzzi.

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Schlafzimmer mit Jacuzzi

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Das zweite Schlafzimmer und Blick aus dem Wohnzimmer

Zum weiteren Stockwerk darüber führte eine steile Treppe zum dritten Schlafzimmer, natürlich auch mit eigenem Bad und mit Panoramablick bis zur Burg. Alles in der neuen Wohnung glänzte. Wir waren begeistert! Ich glaube es war die beste Unterkunft die wir jemals hatten.

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Das dritte Schlafzimmer unterm Dach

Gegen 15 Uhr wanderten wir zum 5 Minuten entfernten Supermarkt und deckten uns mit dem Gröbsten ein, anschließend bummelten wir zum Auto und holten die fehlenden Gepäckstücke.

Abends besuchten wir ein kleines, indisches Restaurant. Das Essen war sehr lecker.

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Bei diesem Inder haben wir heute gegessen

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Unser Abendessen beim Inder

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Abendbummel durch Ljubljana

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Auf einen Absacker besuchten wir noch die Nachbarbar, dann ging es nach Hause.

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So ließen wir unseren Abend ausklingen mit Bilder sichern, Reisebericht schreiben und Blick aus dem Dachflächenfenster :-)

Infos zu Ljubljana:

Die Herkunft des slowenischen Namens der Stadt ist umstritten, zwei Erklärung lauten: Er kommt von Ljubljana („geliebte Stadt“), die andere Erklärung, er kommt vom lateinischen Flussnamen Aluviana. Der Name Laibach ist vor allem in Österreich gebräuchlich. Die Stadt ist Hauptstadt des Landes und hat 280.000 Einwohner, sie ist seit 1919 Universitätsstadt und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sloweniens.

Erste Besiedlungen gab es wohl schon um 3000 v Chr. im Laibacher Moor auf Pfahlbauten. Im 1. Jahrhundert vor Christus wurde von den Römern die Stadt Emona gegründet. Um 600 kamen die Slawen in dies Gebiet. Um 800 fiel das Gebiet unter die Franken. usw, usw.

Wetter:
An der Küste schön bis 23°C, in Ljubljana ca. 16°C und trüb mit wenigen Regentropfen.



12. Tag - --->

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