Slowenien 2017

Unser letzter Tag in Ljubljana

Freitag, der 29.9.2017

Heute wollte Manfred erst wieder radeln, darum wanderten Ingrid, Martin und ich durch die Stadt, erkundeten, wo Manfred morgen bei unserer Abreise unsere Koffer am leichtesten einsammeln kann ohne lange im Halteverbot stehen zu müssen. Dann wanderten wir zum Skyscrapers (Nebotičnik), von dem wir gelesen haben, dass man im 12. Stock mit Aussicht im Freien Kaffeetrinken kann.

Ein paar Infos zu Nebotičnik:

Nebotičnik, was "Wolkenkratzer" bedeutet, wurde schon im Jahre 1933 errichtet. Er wurde vom Architekten Vladimir Šubic errichtet und war damals das höchste Gebäude auf dem Balkan und das neunthöchste in Europa. Das Hochhaus wurde nach amerikanischen Vorbild errichtet und ist 70 Meter hoch. Es befinden sich darin Geschäfte, Ämter, Büros, Wohnungen und in den obersten Stockwerken ein Café und ein Restaurant.

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Nebotičnik

Das Hochhaus befindet sich im Business-Distrikt Ljubljanas. Endlich gefunden, fuhren wir in einem kleinen Aufzug in den 12. Stock. Und tatsächlich erhielten wir einen tollen Platz in der Sonne mit Blick auf die Burg.

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Treppenhaus und Aufzüge im Nebotičnik

Der Nebel löste sich so nach und nach auf, so dass man die Aussicht so richtig schön genießen konnte bei einem Latte Macchiato. Anschließend fuhren wieder mit den schönen alten Aufzügen runter.

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Auf der Dachterrasse des Nebotičnik mit Blick auf die Burg und die Stadt

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In den Straßen wurde alles mögliche aufgebaut. Im Virgo testeten Ingrid und ich ein Eis, von dem sie mir gestern so vorgeschwärmt hatten. Eine Kugel mit Schokosauce reichte uns, so viel war das. Wir kauften noch ein paar Mitbringsel ein und brachten die Sachen heim. Lustigerweise trafen wir vor der Haustür Manfred, er kam gerade von der Burg zurück.

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Links: Unser Eis aus dem Virgo / Rechts: Ein Hundebäcker

Wir drei zogen nochmals los, über den Markt, wo lauter Stände mit Essen aufgebaut wurden und setzten uns schließlich zu dem Japaner etwas abseits des Trubels, wo Martin Miso-Suppe testete. Sie war etwas kräftiger als die Suppe von gestern. Ingrid und ich testeten alkoholfreie Cocktails zur Erfrischung.

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Links: Übersicht über das Food-Festival / Rechts: Hier wurden Eisrollen fabriziert

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Links: Miso-Suppe / Rechts: Erfrischende alkoholfreie Cocktails

Danach bummelten wir an der Ljubljanica entlang. Machten einen kleinen Abstecher in die Eipprova Ulica. Die nette Straße mit kleinen Straßenrestaurants liegt an einem Park, der von dem kleinen Fluss Gradaščica durchflossen wird.

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Bummel durch die Eipprova Ulica zum Flüsschen Gradaščica

Am Ljubljanica Fluss zurück, spazierten wir einen idyllischen Weg unter Weiden entlang. Nach einiger Zeit entdeckten wir auf der anderen Flusseite ein hübsches Cafe mit freien Liegestühlen, das wir gleich besuchen mussten.

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Links: Park an dem Fluss Gradaščica / Rechts: Uferweg an der Ljubljanica

Im Café, entdeckten wir tatsächlich noch drei freie Liegestühle, in denen wir genüsslich unsere Erfrischungen schlürfend, auf die Ljubljanica blickten und vorbeiziehende Ausflugsschiffchen beobachteten. Die Fahrgäste der Schiffe blickten hinwiederum neidisch zu uns, wie wir dort relaxt lagen :-). In nur 15 Minuten bummelten wir den direkten Weg zu unserem Apartment zurück. Ich wusste gar nicht, wie nah sich dieses Café bei unserem Apartment befindet.

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An der Ljubljanica

Abends wollten wir schon gegen 17:15 Uhr zum Mexikaner gehen, der direkt gegenüber unserer gestrig besuchten Bar lag. Gestern war sie leer, heute gerammelt voll. Na ja, es war Freitag. Wir mussten uns notgedrungen etwas anderes suchen. Wir setzten uns in das an der Ljubljanica gelegene Zlata Ribica Restaurant. Als wir die Speisekarte erhielten und einen Blick hineinwarfen, bekamen wir erst einmal einen gehörigen Schreck. Die Preise waren horrend. Kein Wunder, dass es hier so leer war. Wir standen auf und gingen in das Nachbarrestaurant Pizzeria Aroma.

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Pizzeria Aroma

Hier wurden wir zügig bedient, die Preise waren in Ordnung und das Essen lecker. Ich genoss zum letzten Mal Octopus vom Grill mit Kartoffeln und Mangold, Manfred schaffte seine Pizza nicht mal ganz, so riesig war sie, Ingrid aß Risotto und Martin Cordon Bleu und zwar slowenisch mit Ei statt Käse.

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Pizzeria Aroma / Rechts unten eine eKutsche

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Hinterher wanderten wir nochmals auf den Skyscraper "Nebotičnik", um den Sonnenuntergang zu fotografieren und auf einen Absacker.

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Oben auf der Dachterrasse des Nebotičnik

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Wetter:
Morgennebel, dann schön mit ein paar Wölkchen am Nachmittag, Temperaturen von 11°C bis 19°C.



15. Tag - --->

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