Zurück  
 

Lichtenstern auf dem Ritten in Südtirol

 
 
Freitag, 4. Mai 2007
 
Gesamtübersicht Wanderungen
Gesamtübersicht Wanderungen
 
Der Himmel war bewölkt bei 8 Grad. Wir fuhren wieder auf den gegenüber dem Ritten liegenden Schögelberg bzw Salten, stellten das Auto am Schermoos Parkplatz ab (ca. 1430 Meter) und wanderten an Langfenn (1522 Meter) vorbei Richtung Gasthaus Edelweiß.
 
Über den Salten zum Tschaufenhaus
Über den Salten zum Tschaufenhaus
 
Langfenn auf dem Salten
Langfenn auf dem Salten
 
Kurz vor Edelweiß bogen wir zum Tschaufenhaus ab, wanderten immer durch die hübsche Parklandschaft unter Lärchen hindurch, an vielen bunten Wiesen und am Tschaufer Weiher entlang. Im Tschaufenhaus (1325 Meter) angekommen nach 1 Stunde 50 Minuten, rasteten wir ein halbes Stündchen, immer mit Blick auf die vor uns liegende Mendelkette. Wir waren fast die ganze Zeit die einzigen Gäste. Mittags betrug die Temperatur 14 Grad.
 
Parklandschaft auf dem Salten
Parklandschaft auf dem Salten
 
Auf dem Rückweg entdeckte Manfred, dass es vor dem Tschaufer Weiher noch einen See gab, er lag etwas höher als der andere und wir wanderten auf einem Pattweg dorthin. Den hatten wir bisher, in den letzten 20 Jahren nie entdeckt, wahrscheinlich war das Schild "Biotopo" neu, an dem Manfred den See bemerkte. Er war sogar noch größer, lag auch idyllisch da und war fast komplett mit Schilf bewachsen.
 
Einer der Tschaufer Weiher
Einer der Tschaufer Weiher
 

Der Weg führte am See entlang und plötzlich entdeckten wir noch einen, nur unser Weg war weg. Zwar mündete der kleine Weg auf einem großen, aber den kannten wir noch gar nicht. Es ist aber schwer sich hier oben zu verlaufen, irgendwann trifft man immer auf bekannte Wege und richtig! Zwar landeten wir woanders als geplant, dafür entdeckten wir einen noch schöneren Weg, Nummer 7b, quer über eine Wiese mit Aussicht auf die umliegenden Berge. Wir trafen kaum Wanderer unterwegs, außer einer italienischen Schulklasse. In der letzten Viertelstunde fing es an zu tröpfeln, das hatten wir wieder mal gut hinbekommen. Die Gesamtwanderzeit betrug ca. 4 Stunden bei einer Höhendifferenz von 200 Meter.

Zurück im Hotel gönnten wir uns jeder einen Eisbecher. Zum Abendessen gab es: Salat vom Büffet, Mozzarella mit Tomate und Basilikum, Spagetti mit Mies- und Venusmuscheln (dies änderten viele Gäste enschließlich wir in Spagetti mit Tomten- oder Fleischsoße), Steinbuttfilet mit Salzkartoffeln und Fenchel und Bananensplitt. Wohlgemerkt, diese Speisen gab es nicht zur Auswahl, sondern alle. Bis 22 Uhr saßen wir noch mit dem Paar aus Baden zusammen.

 
 
Samstag, 5. Mai 2007
 

Um 9:10 Uhr brachen wir, nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten, die Heimreise über den Reschen an. Der erste Stau, wo wir gleich 40 Minuten an zwei Ampeln standen, begann gleich hinter Naturns. Da wir sowieso warten mussten kauften wir unterhalb Juvals in einem Bioladen Apfelsaft und Himbeermarmelade als Mitbringsel für unsere Tochter ein. Nach 7 Stunden Fahrt, inklusive Eispause erreichten wir Augsburg.

Warum es uns nun so oft nach Südtirol und speziell ins Hotel Lichtenstern zieht:

- Das Wetter in Südtirol ist meistens etwas besser als in Deutschland (es gibt natürlich Ausnahmen).
- Man kann im Frühjahr oft schon in Höhen von 2000 Metern schneefrei wandern,
- Speziell der Ritten ist eine große Hochebene, wo man herrliche Wanderungen, 1000 Meter oberhalb Bozens unternehmen kann mit Ausblicken auf die Dolomiten
- Das Lichtenstern liegt, von Wiesen umgeben, fernab von Straßen und großen Häuseransiedlungen
- Ich kenne kein Hotel, wo es so ruhig ist, wie hier
- Die Atmosphäre ist gemütlich familiär
- Das Essen könnte nicht besser sein
- Es gibt hier die besten Eisbecher
- Nebenbei: Man braucht nichts zum Lesen mitzunehmen, es gibt eine kleine Hausbücherei, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
 
Zurück  
 
Datenschutz