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Mittwoch, 8. September 2010
 
Heute verabredeten wir uns mit meiner Schwester in Naturns, die zufällig zur gleichen Zeit ihren Urlaub in Südtirol verbrachte, allerdings wohnte sie in Burgeis, 2,5 Fahrstunden weiter von uns entfernt. Es regnete aus allen Löchern, als wir bei uns auf dem Ritten aufbrachen.
 


Katharinaberg auf einer größeren Karte anzeigen

 
Hinter Bozen ließ der Regen nach und im Vinschgau ließ sich sogar ein wenig blauer Himmel blicken. Man kann sich auf das Wetter im Vinschgau wirklich verlassen. Die Vinschgauer Bahn, die meine Schwester von Mals nach Naturns transportierte, erreichte pünktlich Naturns.
Picknickplatz vor dem Naturnser Bahnhof Bahnhof Naturns
Picknickplatz vor dem Naturnser Bahnhof Bahnhof Naturns
 

Da es wettermäßig inzwischen nicht übel aussah, fuhren wir ins Schnalstal und dort nach Katharinaberg. Hier starteten wir den Meraner Höhenweg. Zuerst verlief unser Weg über Wiesen, dann im Wald, mal aufwärts, mal abwärts. Wir genossen die Blicke ins Schnalstal nach Karthaus oder später auch ins Vinschgau hinab. Wir passierten einige Höfe. Zwischen Innerunterstell, der gerade im Umbau begriffen war, und Lint kehrten wir um, da die Wolken bedrohlich aussahen. Bis  hierher konnten wir trockenen Fußes gehen. Es regnete nun aber heftiger, wir mussten unsere Regenklamotten anziehen. Trotzdem war es eine wunderschöne Tour und wir haben das wechselhafte Wetter wunderbar genutzt. Zu Fotos hatte ich bei dem Wetter gar keine Lust und die wenigen, die ich schoss, habe ich blöderweise durch falsche Kamerahandhabung wieder gelöscht. Ich habe darum auf Manfreds Fotos zurückgegriffen.

   
Katharinaberg Karthaus
Katharinaberg im Schnalstal Karthaus im Schnalstal
   
Meraner Höhenweg Meraner Höhenweg
Auf dem Meraner Höhenweg Blick zurück ins Schnalstal
 

Wanderzeiten:
Katharinaberg – bis zum Umkehrpunkt hinter dem Innerforch: 1:40 Stunden,
Zurück: 1:30 Stunden,
Gesamtwanderzeit: 3:10 Stunden,
höchster Punkt: 1514 m,
tiefster Punkt: 1230 m,
Höhendifferenz: +570 m, -570 m,
zurückgelegte Strecke: 9,1 km.

Auf dem Rückweg fuhren wir ein Stück ins Schnalstal hinauf, bis zum Ort „Unsere Frau“, wo wir in der Residence „Remi“, wo man gemütlich im Wintergarten saß, einen Kaffee mit Kuchen zu uns nahmen. Am Fuße des Schnalstals an der Hauptstraße 78, unterhalb des Schlosses Juval, sahen wir uns ein wenig im teuren Vinschgauer Bauernladen um. Wir entdeckten auch gleich ein paar nette Sachen als Mitbringsel (Marmeladen). Nun brachten wir meine Schwester nach Naturns, während wir zurück fuhren. In Bozen begann die Rush Hour, wir standen ab und zu im Stau und da es schon recht spät war, fuhren wir, da wir sowieso schon im Auto saßen, gleich zum Abendessen und anschließend zum Lobishof zurück. Angepeilt hatten wir das Cafe-Restaurant Himmelreich vor Pemmern, aber die hatten Ruhetag, ebenso morgen. So fuhren wir zur Pizzeria Hubertus, kurz vor Klobenstein auf der Straße zwischen Pemmern und Klobenstein gelegen. Man sitzt hier sehr gemütlich, aber meine Pizza zumindest, war überhaupt nicht zu vergleichen mit der in der Bürgerstube, sehr trocken. Manfred war mit seiner zufrieden. Die Bedienung, eine Italienerin aus Bozen wurde recht gesprächig und fragte uns nach dem woher und wohin. 

Im Lobishof zurück wanderten wir zum Fotografieren zu den Weiden der Angusrinder. Der Stier der Herde war uns weniger wohl gesonnen, er lief auf uns laut muhend zu. Der Senior des Hauses sah dies und rief uns zu "Es wäre besser, wenn ihr etwas zur Seite gehen würdet ". Als wir schon längst in unserer Wohnung waren, regte sich der Stier immernoch lautstark auf.

 
Knipsen der Angusrinder auf dem Lobishof Was hat der Stier denn nur?
Angusrinder auf dem Lobishof / Der Stier war uns nicht wohlgesonnen
 

Wetter:
Morgens auf dem Ritten bis Bozen Regen, in Naturns wolkig aber trocken, später Regen.
Temperatur morgens: 11°C, in Naturns mittags: 18°C.

 
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