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Donnerstag, 2. Juni 2011
 

Heute fuhren wir zum Seilbahnparkplatz nach Pemmern und von dort mit der Gondel zur Schwarzseespitze. Wir waren dank kurzer Anfahrtzeit superfrüh dran, außer uns kein Wanderer zu sehen. Zwar erreichte gerade ein dicker Bus den Parkplatz, aber die Gruppe muss irgendetwas anderes unternommen haben, sie folgten uns jedenfalls nicht.

 


Wanderung von Schwarzseespitze über Gissmann nach Pemmern auf einer größeren Karte anzeigen

 
Rittner Horn Seilbahn Schwarzseespitze
Mit der Rittnerhorn-Seilbahn zur Schwarzseespitze
 

Oben starteten wir zur Abwechslung mit dem Panoramaweg, der sehr gut ausgebaut ist. Man wandert zwischen Latschen und Alpenrosen mit Rundumsicht auf alle Berge im Umkreis von 270°. Nach 40 Minuten erreichten wir das Unterhornhaus.

 
Panorama-Rundweg Panorama-Rundweg
Auf dem Panorama-Rundweg
 

Ein paar Minuten später zweigte unser Weg, markiert mit 2A Richtung Gissmann ab. Er heißt auch Heusteig. Es ging über schöne Almwiesen, Enzian blühte links und rechts.

 
Richtung Gissmann Richtung Gissmann
Von der Schwarzseespitze Richtung Gissmann
 
Während ich gerade dabei war ein Panoramafoto zu schießen, fragte mich Manfred, ob ich das Reh gesehen hätte, das gerade davonlief. Ich hatte es nicht gesehen, war aber gespannt, ob ich es vielleicht zufällig auf dem Foto hatte. Und richtig, man kann aus den Umrissen erkennen, dass ich das Reh mit aufgenommen hatte.
 
Panorama Richtung Gissmann
Panoramablick (rechts oben habe ich unwissentlich ein Reh fotografiert, siehe unten links)
 
Reh-Umriss Enzian
Im herausvergrößerten Teil kann man die Umrisse des Rehes erkennen Enzian am Wegesrand
 

Später tauchte man in den Wald ein und es ging hinunter zu einem munteren Bächlein, über eine Brücke und am anderen Ende wieder aufwärts. Es folgten wieder freie Fläche, eine Hütte und dann die Abzweigung Richtung Gissmann. Einem Traktorfahrer, der von hinten herantuckerte, hielten wir die Türe auf. Nun ging es steiler im Wald abwärts nach Gissmann.

 
Unterwegs nach Gissmann Unterwegs nach Gissmann
Wir verlassen den Heusteig und... ... gehen nach Gissmann
   
Wanderung nach Gissmann Wanderung nach Gissmann
Die Südtiroler Bauern scheinen spindeldürr zu sein Durch Wald gehts abwärts nach Gissmann
 

Wir freuten uns schon auf eine Getränkepause im Gasthof „Roaner“, der laut Aufschrift durchgehend warme Küche anbot, aber sie hatten Ruhetag. Na ja dann eben nicht! Bis hier wanderten wir 2,5 Stunden. In weiteren 1,5 Stunden verlief unser Weg auf Teerstraße, zuerst bergauf, dann bergab nach Pemmern.

Wanderzeiten:
Pemmern – über Panoramaweg zum Unterhornhaus: 0h40m,
Unterhornhaus - Weg 2A nach Gissmann: 1h50m,
Gissmann – Pemmern: 1h20m,
Gesamtwanderzeit: 3h50m.
maximale Höhe : 2052 m,
durchschnittliche Höhe: 1810 m,
minimale Höhe: 1543 m,
Höhendifferenz: +457 m, -967 m,
zurückgelegte Strecke: 12,4 km.

 
Gissmann Von Gissmann nach Pemmern

Kirchlein in Gissmann (links) und Weg nach Pemmern (oben)

   
Unterwegs nach Pemmern Unterwegs nach Pemmern
Auf dem Weg von Gissmann nach Pemmern
 

Wenigstens hier wollten wir uns im Gasthof Pemmern stärken. Aber nachdem die Bedienung uns mehrmals professionel ignorierte und nicht mal unseren Getränkewunsch aufnahm, standen wir auf und fuhren nach Klobenstein.

Manfred bildete sich einen leckeren Eisbecher mit Früchten ein. Wir fuhren zur Eisarena, aber das Cafe hat bis zum 3. Juli geschlossen. Dann setzten wir uns beim Schwimmbad ins Cafe. Die muntere und freundliche italienische Bedienung begrüßte uns mit „Guten Morgen“ und bat uns an, uns einen Eiscafe zu basteln. Der bestand aus einem halben Saftglas Cafe und einer Kugel Vanilleeis. Sie war aber so stolz darauf, dass wir sie loben mussten. Da wir hinterher noch Durst verspürten bestellten wir uns Radler. Sie brachte uns kleine 0,2 l Gläschen, dafür aber mit Knabbergebäck. Anschließend relaxten wir in unserer Wohnung. Was uns heute sehr wunderte, es war italienischer Nationalfeiertag und wir begegneten nirgendwo Menschen, weder auf den Wanderpisten noch in den Gaststätten. Wahrscheinlich warnte der Wetterdienst zu sehr vor Regen in den Bergen, so dass alles nach Bozen fuhr?

Gegen 17 Uhr fuhren wir wieder zum Pfos-Hof, wo es uns gestern so gut gefiel. Der einzige Sonnenplatz war leider von einer italienischen Familie belegt, aber dafür saßen wir unter einem Sonnensegel, was auch bei Regen eventuell Schutz bot. Sie und wir waren die einzigen Gäste. Wir aßen eine Schüssel Salat vorweg und danach Manfred unpaniertes Rinderschnitzel aus eigener Zucht und ich wie gestern Maultaschen mit Wild und Preisselbeeren. Als es dann doch schauerte, verzogen wir uns nach innen und entdeckten, dass dort massig Platz war.

 
Pfos-Hof Pfos-Hof
Zum Essen wieder im Pfos-Hof
Pfos-Hof Pfos-Hof
Die Katze lauert auf unser Essen Innen sieht es auch gemütlich aus
Pfos-Hof Pfos-Hof
In den Anbau dürfen nur die kleinen Der Anbau
Marmolata Plattkofel und Schlern
Zuhause genossen wir noch mal den Blick auf die Dolomiten
 

Wetter:
Wolkig mit vielen sonnigen Abschnitten,
Temperaturen morgens: 13°C, unterwegs am Berg zwischen 10°C und 20°C.

 
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