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Mittwoch, 23. Mai 2012
 
Heute trafen wir beim Frühstück zwei bekannte Gesichter vom letzten Urlaub - nett!
Wir fuhren nach Rabland und dort zum Parkplatz der Texelbahn.
 


20120523_Texelbahn auf einer größeren Karte anzeigen

 
Wir hatten Glück, die Bahn fuhr sofort los und brachte uns in 5 Minuten in 1544 Meter Höhe zum Giggelberg. Hier trafen wir auf den Meraner Höhenweg, den wir Richtung Osten folgten. Es waren wenig Wanderer unterwegs. Der Weg begann auf einer Wiese, dann führte er mal bergan, mal bergab, mal durch Wald, mal über Geröll. Der Blick reichte von Meran bis zu den Dolomiten. Herrlich!
 
In der Texelbahn Texelbahn
Manfred in der Texelbahn
Texelbahn
   
Ausblick von der Texelbahn Bergstation Ziegen auf dem Giggelberg
Ausblick vom Giggelberg Ziegen auf dem Giggelberg
   
Unterwegs zur Nasereith Hütte Eidechse am Wegesrand
Unterwegs zur Nasereith Hütte Eidechse
   
Zwischen Giggelberg und Nasereith Hütte Immer wieder treffen wir freundliche Ziegen
Unterwegs zur Tablander Alm Immer wieder treffen wir freundliche Ziegen
 
Nach 1,5 Stunden erreichten wir das Geröllfeld vor der Nasereit Hütte. Wir sahen eine ganze Kolonne Ziegen auf dem Weg und ich dachte noch, dass wir nun wohl keine Murmeltiere sehen würden, wenn hier so viele Ziegen und auch noch Schafe rumrennen. Aber ich blickte nur ein paar Sekunden auf das Geröllfeld und entdeckte ein Murmeltier auf einen Stein huschend. Manfred sah ein zweites unter dem Stein und beim Weitergehen entdeckten wir immer mehr. Die Tiere störten sich an uns nicht groß, vielleicht sahen sie in uns Ziegen.
 
Das erste Murmeltier kommt in Sicht Wiese vor der Nasereith Hütte
Das erste Murmeltier kommt in Sicht... ...bei näherem Hinsehen entdeckt man noch mehr
   
Nasereith Hütte Murmeltier vor der Nasereith Hütte
Nasereith Hütte im Hintergrund Zutrauliches Murmeltier
 
Die Nasereith Hütte war nicht bewirtschaftet, das wussten wir schon, wir peilten ja auch die nächste Hütte, die Tablander Alm an. Wir hörten plötzlich ein Krachen und dachten, hier arbeiten Holzfäller. Aber wir sahen keine, sondern nur zwei dicke Baumstämme, die vor uns auf den Weg krachten. Da hatten wir aber Glück gehabt!
 
Baumlawine Queren eines Murenabgangs
Plötzlich donnerte ein Baum auf unseren Weg Hier überqueren wir einen Murenabgang
 
Wir wanderten nun vor uns hin, genossen die Aussicht, es ging wie bisher, mal bergauf, mal bergab. Eine etwas schwierige Stelle mussten wir passieren, wo ein kleiner Bach durchquert werden musste. Dann erreichten wir eine Baustelle, eine Hütte wurde erweitert. Manfred meinte, dann könnten wir ja umkehren, das ist die Tablander Alm. Das wunderte mich, denn ich hatte eine ganz andere Hütte vermutet. Aber er hatte Recht, auch diese Hütte war leider wegen Umbau geschlossen. Wir tranken unsere mitgebrachten Sachen und wanderten zurück zum Gasthaus Giggelberg.
 
Selbstauslöser hinter der Tablander Alm Enzian
Selbstauslöser hinter der Tablander Alm Blau, blau, blau blüht der Enzian...
   
Ausblick auf Partschins Im Hintergrund die Dolomiten
Ausblick auf Partschins Im Hintergrund sieht man die Dolomiten
 
Im Gasthaus Gigglberg schmausten wir auf der Terrasse jeder einen leckeren Apfelstrudel mit Eis. Anschließend ging es mit der Texelbahn wieder zurück. Wir mussten überhaupt nicht warten, wir betraten die Bahn und sie fuhr los, was wollten wir mehr?
 
Gasthaus Giggelberg Apfelstrudel im Gasthaus Giggelberg
Gasthaus Giggelberg Apfelstrudel im Gasthaus Giggelberg

Wanderzeiten:
Giggelberg - Nasereith Hütte: 1 Stunde 30 Minuten
Nasereith Hütte - Tablander Alm: 1 Stunde
Tablander Alm - Nasereith Hütte: 1 Stunde
Nasereith Hütte - Giggelberg: 1 Stunde 15 Minuten:
Gesamtwanderzeit: 4 Stunden 45 Minuten.
 
Höhenprofil von der Talstation der Texelbahn zur Tablanderalm und zurück
 
Nachmittags relaxten wir und abends wurde gegrillt. Wir waren um 18:50 Uhr die ersten und konnten uns einen schönen Platz heraussuchen. Herr Schwienbacher grillte schon fleißig. Nach uns gesellte sich ein Paar, welches am Frühstückstisch neben uns saß, zu uns, anschließend vier Franken unseres zweiten Nebentisches und zu guter letzt gesellte sich ein Herr aus Kaufbeuren mit seiner älteren Mutter dazu. Es wurde ein sehr netter Abend - wie immer!

Wetter:
Immer mehr aufklarend und sonnig.
Temperatur in 1500 Metern Höhe ca. 16°C, im Tal anschließend: 29°C.

Grillabend im Fallrohrhof
 
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