Oberbozen auf dem Ritten

Wandern bzw. Radeln am Rittner Horn

Donnerstag, der 8.6.2017

So laut war die Familie, die unter uns wohnte heute gar nicht, ich konnte wieder ohne Ohropax schlafen. Heute wollten wir wieder auf das Rittner Horn fahren, Manfred wollte radeln, ich wandern und zwar einmal um das Rittner Horn herum.

Damit wir uns nicht wieder über den Giftzwerg des Seilbahn-Parkplatzes ärgern mussten, parkten wir anders, was ich hier aber nicht so genau beschreiben möchte, denn im unwahrscheinlichen Fall liest der Giftzwerg mit :-). Das war perfekt so und werden wir weiterhin so machen wenn möglich.

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Foto links: Das Fahrrad wird aufs Dach geschnallt / rechts: Bergstation der Rittner Seilbahn

Manfred startete mit seinem Radel Richtung Rittner Horn, ich fuhr mit der Seilbahn zur Seilbahn-Bergstation und startete meine Wanderung um 9:55 Uhr. Lustigerweise traf ich Manfred wieder wie gestern an derselben Stelle.

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Foto links: Manfred und ich treffen uns an gleicher Stelle wie gestern / rechts: Mein Ziel heute

Das Wetter war heute nicht ganz so klar wie gestern, leichte Schleierwolken bedecken den Himmel, aber es war trotzdem super Wetter. Mein Weg führte weiter am Unterhornhaus vorbei und dort auf dem Weg Nummer 15, zuerst über eine Almwiese mit herrlicher Aussicht. Der Enzian wuchs hier fast wie Unkraut.

Ich war ganz alleine, bis ich plötzlich einen einsamen Wanderer hinter mir entdeckte. Da ich wusste, dass es nun bald in den Wald geht und ich lange Zeit keinen Menschen treffen würde, hatte ich ein bisschen Schiss und wartete. Ich tat so als ob ich ewig fotografieren würde und ließ dem Mann einen riesigen Vorsprung. Dann wanderte ich weiter in der Hoffnung, dass er nirgends wartete.

Nun tauchte ich in den Wald. Der Pfad führte steinig bergab, zwischendurch mal wieder über eine Wiese und nach 1 Stunde 10 Minuten erreichte ich die Latschenölbrennerei. Sogar ein paar Leute sah man heute hier. Da war ich beruhigt, denn der Mann war verschwunden und außerdem andere Menschen in Reichweite.

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Fotos: Weg zur Latschenölbrennerei

Weiter führte der Weg über ein Bächlein, über Wiesen, am Neuhäusl vorbei. Und nach weiteren 10 Minuten ab Latschenölbrennerei, zweigte das Fahrsträßchen Nummer 4B ab, welches ich nahm.

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Fotos: Unterwegs um das Rittner Horn

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Foto: Und überall könnte man Panoramafotos schießen, das ist es, was ich am Ritten so liebe.

Vorbei ging es an Latschen, an kleinen Wochenendhütten an Geröll vorbei und über satte Wiesen. Später, als ich um das Horn herum war, entdeckte ich an derselben Stelle wie gestern "mein" Murmeltier.

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Fotos links: Selfie von unterwegs / rechts: "Mein" Murmeltier von gestern :-)

Nach insgesamt 3 Stunden Wanderzeit erreichte ich die Feltuner Hütte zufällig gleichzeitig mit Manfred. Wir saßen innen, da es außen voll belegt war. Manfred schmauste Gerstelsuppe mit Würstel, ich ohne. Ich wanderte in einer Stunde zum Auto zurück, Manfred gab mir einen Vorsprung und radelte zum Auto.

Hier könnt ihr Manfreds Radtour ansehen

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Fotos: Die Feltuner Hütte, unser Treffpunkt, kommt in Sicht.

Schwarzseespitze Manfred auf dem Rad

Fotos: Rückweg zum Auto

Nachmittags kloppfte es an der Tür, unsere Zimmerwirtin brachte uns einen selbstgebackenen Apfelstrudel - lecker! Abends fuhren wir nach Klobenstein ins Café Zentral zum Essen. Wir konnten heute sogar draußen sitzen. Manfred schmauste Pizza Ritten, ich schmauste Pizza Gemüse klein. Danach leisteten wir uns ein Eis. Heute ließen wir es krachen.

Café Zentral Café Zentral

Fotos: Pizza und Eis im Café Zentral in Klobenstein

Lanerhof

Foto: Blick vom Balkon auf den Rosengarten

Wetter:
Sonne mit Schleierwolken. Temperatur auf dem Rittner Horn mittags: 17°C, in Oberbozen am Nachmittag 20°C.


14. Tag - --->

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