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Zypern

 
Freitag, 25. März 2005
 

Die Sonne schien und wir frühstückten natürlich wieder draußen mit Vogelgezwitscher im Hintergrund. Ingrid wollte heute im Garten bleiben, während Manfred und ich im Wald von Paphos wanderten.

Unser Ziel hieß Stavros tis Psokas, die Forststation, wo wir am Mittwoch aus Spaß hinfuhren.

 
Wanderung in Stavros Psokas und Abendfahrt nach Pomos
 

Die Fahrt dauerte 50 Minuten. Als erstes umrundeten wir das Mufflon Gehege und entdeckten auch einige. Anschließend besorgten wir uns im Kiosk eine Wanderkarte von Zypern, die von der freundlichen Angestellten aus einem verstecktem Fach hervorgeholt wurde.

Die Karte war kostenlos und hieß: Cyprus – Nature Trails. Da die Angestellte uns die Karte schenkte, tranken wir noch einen Nescafe bei ihr. Von hier starteten drei markierte Wanderwege. Wir wählten den Horteri Trail. Dies ist ein 5 km langer Rundweg. Bis man am Startpunkt des Rundweges ist, wandert man eine geteerte, kaum befahrene, kleine Fahrstraße, eine halbe Stunde den Berg hinauf. Dann begann der sehr gut markierte Wanderweg durch den Zedernwald, mit 32 beschrifteten Punkten. Auf der ganzen Strecke begegnete uns gerade mal ein Paar, die aber wieder umkehrten. Der höchste Punkt lag bei 1180 Metern, der tiefste bei 850 Metern. Nach 2,5 Stunden erreichten wir das Auto. Wege gibt es hier genug, nur leider wenig markierte. Man könnte also stundenlang laufen. Auch folgten wir ein Stück dem E4-Wanderweg, der einmal quer über die Insel verläuft.

 

Start unserer Wanderung auf dem E4: Horteri Trail

Horteri Trail

 

Horteri Trail

Auf dem Horteri Trail

 

Ingrid hat ihren Tag im Garten auch gut oder vielleicht sogar besser ohne uns verbracht. Gegen Abend brachen wir auf, um Sonnenuntergangsbilder an der Nordwestküste zu schießen. Wir fuhren auf der immer einsamer werdenden Strecke von Polis nach Osten, durch die Orte Nea Dimmata und Pomos, bis wir schließlich einen geeigneten Strand zur Sonnenuntergangszeit gegen 18 Uhr fanden.

 

Sonnenuntergang an einem Strand bei Pomos

Sonnenuntergang an einem Strand bei Pomos

 

Abendessen wollten wir in Polis. Manfred wünschte sich Pizza, also hielten wir beim ersten groß angepriesenem Pizza Restaurant "Italian Pizza". Laute Musik dröhnte uns entgegen und leider merkten wir zu spät, dass es eiskalt im Lokal war, wir hatten schon bestellt. Die Gäste am Nachbartisch saßen in Wintermänteln gekleidet. Der Wein schmeckte nach Cherry, wir wussten nicht ob er okay war, aber uns wurde nicht schlecht. Ingrids Pizza war nicht die, die sie bestellt hatte und ganz gewiß waren sie nicht italienisch. Ich aß Schwertfisch, der war allerdings sehr lecker.

Wetter: Schön bei 24°C , auf unserer Wanderung auf 1000 Meter betrug die Temperatur 17°C

 
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