Barcelona

 

Dienstag, 13.04.04

Trotz des heutigen herrlichen blauen Himmels entschlossen wir uns zum Besuch des Aquariums. Wir hatten den richtigen Tag gew�hlt, Ostern war vor�ber und es war recht leer. In vielen Becken beobachteten wir Meerestiere aus aller Welt. In einem Unterwassertunnel wurden wir auf einem Rollband stehend durch die Unterwasserwelt transportiert. Zu beobachten gab es hier Haie, Riesenschildkr�ten, Rochen usw. Im obersten Stockwerk befinden sich Experimentierbecken f�r Kinder, ein oben offenes Extrabecken f�r Rochen (diese wurden gerade gef�ttert und spritzten alles nass, was ihnen zu nahe kam), Pinguine, ein Cafe und vieles mehr. Die Aussicht vom Cafe und von der Toilette auf den Hafen ist lohnenswert. 


Aquarium Barcelona


Plexiglasr�hre durch das Aquarium

Nach dem Aquariumbesuch trennten sich unsere Wege. Manfred wollte das Wetter nutzen und fuhr mit der Seilbahn ab Port Barcelona auf den Montjuic (7,50 Euro pro Erwachsenen hin und zur�ck). Er besuchte das Castell de Montjuic und schoss herrliche Fotos von Barcelona. Heute befindet sich in diesem Castell ein Milit�rmuseum. 


Playa de Barceloneta


Surfer am Playa de Barceloneta

Ingrid und ich indes, wollten noch einmal den Blick am Strand auf das Meer genie�en. Und zwar erkundeten wir als erstes die Abfahrtzeiten der Hafenrundfahrten, wo wir zuerst �berhaupt nicht durchblickten, dann aber feststellten, dass die st�ndlich stattfindende 35-min�tige Fahrt bis 15 Uhr ausgebucht war (jetzt war es 12 Uhr). Zu der gro�en Rundfahrt mit 1,5 Stunden hatten wir keine Lust, so bummelten wir am Hafen und an den Str�nden entlang bis Port Olimpic und nach einer Eispause noch dar�ber hinaus. Am Playa de Bogatell kehrten wir um, nachdem wir hier auf Liegest�hlen aus Stein eine Weile den Wind und den Blick auf das Meer genossen.  


Playa de Bogatell


Playa de Bogatell

Zuf�llig trafen wir uns mit Manfred wieder an der Haust�r. Zum Gl�ck f�r Manfred, denn wir hatten nur einen Apartmentschl�ssel und wussten nicht, welche Klingel die richtige ist. Abends, als uns der Hunger plagte, zogen wir nach Barcelonetta in ein chinesisches Lokal, namens Ruan Kee mit B�ffet. Wir waren um 19:15 Uhr die ersten G�ste. Das Essen war nicht gerade der Hit, aber ganz o.k.. Nach einer weiteren Viertelstunde erschien eine 6-k�pfige Gruppe chinesischer M�nner. Es war nett, sie zu beobachten. Ihnen wurden riesige Berge aufgetischt. Nebenbei las ein Teil anfangs Zeitung, ein Teil zeigte den anderen ihre Eink�ufe (Polohemden). Nun schl�rften sie um die Wette. Die H�lfte lie�en sie liegen und verschwanden noch vor uns. Das Essen war sehr g�nstig, wir zahlten 6,50 Euro pro Person ohne Getr�nke. Auf dem Weg ins Apartment genossen wir noch ein letztes Mal den Sonnenuntergang �ber den h�bschen Hafen.


Port Olimpic mit riesigem Fisch


Sonnenuntergang am Hafen

 

Kleine Infos zum Tage:

Aquarium: Es wurde 1995 er�ffnet und ist das gr��te Tiefseeaquarium Europas. Die drei Etagen werden von 8000 Exemplaren (300 Meeresarten) aus der ganzen Welt bewohnt. Der Eintritt kostete pro Erwachsenen ca. 13,50 Euro.

 

Str�nde Barcelonas: 

Der erste Strand hei�t Playa de Barceloneta und ist mit 1,5km der l�ngste Strand vor Barcelona. Ab hier beginnt die Promenade Passeig Maritim. 

Der Playa Nova Icaria grenzt direkt an den Olympiahafen. 

Daran grenzt der Playa de Bogatell. Bis hierher gibt es �berall kleine Strandrestaurants, danach nicht mehr. 

 

Wetter: Sonne pur: 22�C

 

Mittwoch, 14.04.04

Abreisetag! Wir stellten uns einfach um 9:30 Uhr an die Stra�e vor unserer T�r und hofften ein freies Taxi zu erwischen. Und tats�chlich, wir warteten keine Minute, schon hielt eines an. In 20 Minuten transportierte er uns auf der Schnellstra�e zum Terminal B des Barcelona Airports. Das Einchecken ging sehr schnell, vor den LH Schaltern standen wenige Menschen. Beim Sicherheitscheck mussten Ingrid und Manfred jeweils ihre G�rtel abschnallen, w�hrend die 3 Kameras und der Laptop in Manfreds Rucksack unbeachtet blieben. Lustig, ist uns noch nie passiert!

Die Maschine von Eurowings startete p�nktlich. Bei herrlicher Sicht auf Marseille und sp�ter auf die schneebedeckten Alpen genossen wir den 2-st�ndigen Flug nach M�nchen. Auch hier verlief alles problemlos. Auf dem eiskalten Pasinger Bahnhof froren wir um die Wette, bis unser Zug endlich kam. Witzig, gerade t�nte die Bahn, wie p�nktlich sie doch geworden sei. In der halben Stunde, die wir hier frierend warteten, wurde ein ICE mit 60-min�tiger Versp�tung aus Berlin gemeldet, ein weiterer erreichte Pasing mit 10-min�tiger Versp�tung wegen eines Triebkopfschadens in M�nchen, der darauf folgende ICE kam mit 5-min�tiger Versp�tung aus M�nchen an, ebenso wie unsere Regionalbahn. Die Gesamtreisezeit von Haust�r zu Haust�r betrug 7,5 Stunden.


Heimflug mit Blick auf Marseille

 

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